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Traumasensible Netzwerkarbeit
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lich zeigt. Netzwerkarbeit braucht Sozialraumorientierung und das konsequente
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Verbinden der verschiedenen Netzwerke (Pauls 1997, S. 324) Priller (1999) benennt
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in diesem Sinne sechs Dimensionen, die wesentlich die Qualität der Netzwerke bestimmen: 1) Erreichbarkeit, 2) Haltbarkeit, 3) Häufigkeit, 4) Reichweite, 5) Inhalte
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und 6) Zugänglichkeit. Besonders notwendig sind Netzwerke, wenn Komplexität
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und Verantwortungsbereiche zunehmen. Doch wann sind Netzwerke und Kooperationen unterstützend und hilfreich, wann werden sie kraftraubend, mühsam und
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ineffektiv? Was braucht Netzwerkarbeit im traumapädagogischen Kontext?
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Eine Übung
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Notieren Sie, in welchen tertiären Netzwerken Sie sich bewegen. Welche davon
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sind wie konstruktiv, unterstützend und zielführend? Bewerten Sie die einzelnen
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Netzwerke von –5 bis +5 (»0« ist neutral, »–« ist kraftraubend, »+« ist unterstützend). Überprüfen Sie Ihre Netzwerke anhand der im Folgenden aufgeführten Voraussetzungen. Um von Netzen als Verantwortungsgemeinschaften zu sprechen,
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braucht es grundlegende Voraussetzungen (Gahleitner/Homfeldt 2012, S. 249):
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• Es gibt finanzielle, personelle und strukturelle Ressourcen, die von den Institutionen bereitgestellt werden.
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• Die Beteiligten wissen um den (präventiven) Nutzen von Kooperation und
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Schnittstellenarbeit und sind bereit, Zeit und Energie dafür zu investieren.
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• Es gibt klare und transparente Verabredungen zu Dauer, Häufigkeit und Zugehörigkeit.
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• Die Netzwerke treffen sich kontinuierlich und zeitlich den Kooperationen angemessen.
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• Basis der Kooperation ist gegenseitiger Respekt (Gahleitner 2011, S. 73).
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• Die jeweiligen Arbeitsaufgaben und Fachkenntnisse der Kooperationspartner*innen werden anerkannt.
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• Es gibt klare und transparente Verantwortungs- und Kompetenzstrukturen.
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• Es gibt ein Fachverständnis für die Notwendigkeit von Kooperation und Netzwerkarbeit.
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• Netzwerke benötigen ein Mindestmaß gemeinsamer Ziele und Überzeugungen.
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• Die Kooperation muss sich für alle Beteiligten lohnen (Adler/Klein 2011, S. 27).
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• Zusammenarbeit wird (von allen) gepflegt und ist verlässlich.
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• Durch die Kooperation wird die Hilfe von vielen Schultern getragen, Verantwortung geteilt und damit auch dem pädagogischen Setting der notwendige
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(Rück-)Halt gegeben.
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• Netzwerke können verhindern, dass Fachmenschen zu hilflosen Helfer*innen
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werden (Bausum et al. 2013, S. 84).
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