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konfrontiert sind. Es bedarf einer Begleitung der jungen Menschen durch die Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Erst wenn die Betroffenen Verantwortung für ihr
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Handeln übernehmen, kann eine Verleugnung des eigenen schuldhaften Handelns
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überwunden werden.
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Abschließendes
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Schuld wird in der Traumapädagogik selten offensichtlich zu erkennen sein, sondern sich vielmehr in ihrer destruktiven Dynamik zeigen, denn Schuld wird oftmals abgewehrt oder lange im Stillen ertragen. Dieser Beitrag soll deutlich machen,
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dass Schuldgefühle im Zusammenhang mit Trauma komplex sind und eine Differenzierung von irrationalen Schuldgefühlen und realer Schuld und Verantwortung
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stattfinden muss. Damit irrationale Schulgefühle bearbeitet und auf unrealistische
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Bewertungen hin überprüft werden können, benötigt es Räume, in denen die Benennung traumabezogener Kognitionen möglich wird. Ein direktes Ansprechen
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der Schuldgefühle kann gerade bei Kindern und Jugendlichen notwendig sein. Zudem ist die Vermittlung von Wissen über Schuldgefühle im Sinne des Selbstverstehens wichtig, denn bereits das Wissen über die Entstehung von Schulgefühlen und
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die Rolle der Handlungsabsicht kann Erleichterung verschaffen.
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Der Beitrag hofft aber auch aufzuzeigen, dass dort, wo reale Schuld- und Verantwortungsanteile gegeben sind, es eine pädagogische Anerkennung sowie eine
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Begleitung der Übernahme von Verantwortung benötigt. Schuldgefühle, egal ob
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irrational oder mit realen Anteilen von Verantwortlichkeit, verhindern die Entwicklung eines positiven Selbstbildes und führen häufig zu Selbstabwertung und
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geringem Selbstbewusstsein, solange nicht differenziert wird und das Verstehen
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der Dynamik passiert. Es bedarf deshalb korrigierender Beziehungserfahrungen,
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um negative Selbstzuschreibungen und destruktive Entwicklungen verändern zu
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können.
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Literatur
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Aakvaag, H./Thoresen, S./Wentzel-Larsen, T./Dyb, G./Røysamb, E./Olff, M. (2016): Broken and
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guilty since it happened: A population study of trauma-related shame and guilt after violence and
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sexual abuse. In: Journal of affective disorders 204, S. 16–23.
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Amann, G. (2023): Sexueller Missbrauch an Kindern. Grundlagen, Therapie und Prävention. Göttingen: Hogrefe.
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Andreatta, P. (2010): Die Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses durch Traumata. Auswirkung von primärer und sekundärer Traumaexposition auf kognitive Schemata. 2. Auflage.
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Kröning: Asanger.
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Andreatta, P. (2015): Ohne Absicht schuldig. Gießen: Psychosozial-Verlag.
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Andreatta, P./ Unterluggauer, K. (2012): Schuld, Schuldgefühle und Suizidalität infolge von Schuld.
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In: Juen, B./Kratzer, D. (Hrsg.): Krisenintervention und Notfallpsychologie. Ein Handbuch für
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