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Traumatische Übertragung wahrnehmen und erkennen
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Lei(d)tfaden zum Umgang mit traumatischer Übertragung
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– Traumatische Übertragungen wahrnehmen
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– Innehalten, Gegenreaktionen wahrnehmen
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– Aus Gegenreaktion rausgehen
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– In Beziehung bleiben
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– Übertragungsinhalte wahrnehmen
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– Sicherheit für das Kind herstellen, deeskalieren
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– Ich sehe Deine Bedürfnisse
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– Realitätsüberprüfung mit dem Kind
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– Übertragungsinhalte mit dem Kind erforschen, eventuell später, nicht
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vergessen!
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– Verhandeln über Handlungsschritte: Was brauchst Du?
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– Übertragungsinhalte genauer, möglichst im Team, identifizieren
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– Eigene Gegenreaktionen klären, auch im Team
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– Übertragungsinhalte allgemein bearbeiten (Entlastung von Schuld, Aufheben von Isolation)
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Abb. 1: Lei(d)tfaden traumatische Übertragungen (Weiß 2024, S. 209/210)
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Traumatische Übertragung wahrnehmen und erkennen
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In den meisten Einrichtungen dauert es eine Zeit, bis die Kinder und Jugendlichen
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ihr gesamtes Verhaltensrepertoire zur Entfaltung bringen. Nach der Zeit des Ankommens und des Gewinns von Sicherheit zeigen die Kinder und Jugendlichen
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auch ihre destruktiven Muster der Beziehungsgestaltung zu anderen und zu sich
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selbst. Dieser Beginn der Übertragungen sei, so Nienstedt und Westermann
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(2008), der Zeitpunkt nach der Ankommensphase.
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Das Wissen um die Dynamik der Übertragung ist der erste Schritt, diese zu erkennen und sich dem Verstehen anzunähern. Bei traumatischen Übertragungen
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ist es, als wäre eine »dritte Person« im Raum (Lister zitiert nach Hermann 2006,
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S. 186), die immer wieder die Beziehung stört. »Die Beziehung zur pädagogischen
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Fachkraft ist stets durch die Präsenz der Täter und die Präsenz des traumatischen
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Geschehens geprägt« (Lang, Th. 2013, S. 193). Manchmal ist es, als wäre ein per-
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