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Reparieren und Anknüpfen nach unterbrochener Kommunikation
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gendlichen ihre Umwelt und somit auch die Pädagog*innen oder als bedrohlich
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einschätzen, ist es wichtig, stets auf dem Hintergrund einer notwendigen Entängstigung in Beziehung zu treten.
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Die BAG Traumapädagogik benennt in ihren traumapädagogischen Standards
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Möglichkeiten, die gezielt auf eine Entängstigung im Beziehungsangebot achten
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(BAG Traumapädagogik 2011, S. 16). Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen sicherheitsfördernde Botschaften erhalten; gerade in Beziehungskrisen ist es
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wichtig, ihnen zu sagen und zu zeigen, dass ihr Platz auch in der Krise sicher ist!
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Reparieren und Anknüpfen nach unterbrochener
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Kommunikation
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Immer wieder unterbrechen unsicher gebundene Kinder und Jugendliche ihre
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Handlungen und ihre Gespräche im Kontakt mit anderen. »In scheinbar unbedeutenden Alltagssituationen reinszenieren sie ihre ursprünglichen Beziehungsabbruch-Erfahrungen« (Lang, Th. 2013, S. 206).
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Else Döring spricht von Reparieren und Anknüpfen nach unterbrochener Kommunikation (Döring 2004):
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• Ich erkenne das Muster der unterbrochenen Kommunikation als entwicklungslogische Folge lebensgeschichtlicher Erfahrungen.
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• Ich warte nicht darauf, dass Kinder und Jugendliche von sich aus den abgerissenen Gesprächsfaden wieder aufgreifen.
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• Ich knüpfe stets erneut an die unterbrochene Kommunikation an.
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• Ich übernehme Verantwortung, um in der Beziehung zu bleiben, die Beziehung
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zu halten.
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Individuelle Beziehungsgestaltung
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»Gerade auf der Suche nach Hilfe wird das Bindungssystem von Kinder und Jugendlichen hochgradig aktiviert. Helfende Beziehungen sind daher grundsätzlich Bindungsbeziehungen.« (Gahleitner 2011, S. 42).
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Eine helfende professionelle und stabilisierende Beziehung kann entstehen, wenn
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die Kinder und Jugendlichen in der Beziehung Vertrauen, Orientierung, Respekt,
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Empathie und Anteilnahme erfahren. Dieses Beziehungsangebot erfolgt häufig in
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winzigen Alltags- und Dialogsequenzen (Gahleitner 2011). Pädagog*innen sind
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auch Entwicklungshelfer*innen, die durch einen emotional-orientierten Dialog
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ein neues Fühlen ermöglichen. Dadurch entsteht bei den Kindern und Jugendlichen neues Vertrauen zu ihren Mitmenschen (Kühn 2009).
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