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Literatur
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tisierung abzusprechen. Dabei sind es nicht ausschließlich junge Menschen mit
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Fluchterfahrungen, die traumapädagogische Angebote in Anspruch nehmen.
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Vielmehr kann ein solcher Unterstützungsbedarf auch bei jungen Menschen bestehen, die – sei es durch Eltern, aber auch Dritte – Gewalterfahrungen in jedweder Form erlebt haben. Und dennoch ist es nicht notwendig, jedem akut auftretenden Trauma sofort mit traumapädagogischen Methoden in spezialisierten
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stationären Jugendhilfeeinrichtungen zu begegnen. Die hohe fachliche Kunst liegt
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in dem Erkennen – an der Schnittstelle zwischen Medizin und Pädagogik –, wann
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und in welcher Form einem Trauma begegnet werden muss. Die Jugendämter sind
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auf jeden Fall gut beraten, sich hier Zeit zu nehmen, sorgfältig zu prüfen, abzuwägen und zu einer fundierten und ebenso tragfähigen Entscheidung zu gelangen.
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Von diesem stetigen Bestreben nach Qualität, Differenzierung und Professionalität profitiert das Gesamtspektrum der Kinder- und Jugendhilfe immer wieder
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aufs Neue. Wir müssen auch zukünftig ein »lernendes System« bleiben, indem
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freie Träger, Jugendämter und auch Verbände tatsächlich kooperieren und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Nur so werden wir den oftmals schwierigen Anforderungen der jungen Menschen und ihrer Familien gerecht und können den
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Kritikern unseres erfolgreichen Systems erfolgreich etwas entgegensetzen. Denn
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»Jugendhilfe ist Standortfaktor. Jugendhilfe ist Zukunftsinvestition. Jugendhilfe ist
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Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit. […] Zur Qualifizierung fachlicher Steuerungsprozesse auf Jugendamtsebene müssen die strukturelle Verantwortungsbereitschaft der freien Träger kommen und der Mut der politischen Entscheidungsträger, Kinder- und Jugendhilfe nicht als Ärgernis und Kostentreiber zu diffamieren,
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sondern als Standort- und Zukunftspolitik zu verstehen, zu gestalten und auszustatten« (Bayerischer Landesjugendhilfeausschuss 2013).
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Literatur
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Bayerischer Landesjugendhilfeausschuss (2013): Positionspapier »Entwicklung der Hilfen zur Erziehung; Beschluss vom 12. März 2013. https://www.blja.bayern.de/service/bibliothek/fachliche-
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empfehlungen/erziehung.php (Abruf 09.01.2025).
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Britze, H./Hillmeier, H. (2013): Ein Praxisbeispiel sozialpädagogischer Diagnostik – die Sozialpädagogischen Diagnose – Tabellen des Bayerischen Landesjugendamtes. In: Jugendhilfe 51, H. 2,
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S. 118–124.
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Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (2023): Empfehlung Qualitätsmaßstäbe und
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Gelingensfaktoren für die Hilfeplanung gemäß § 36 SGB VIII. 2. Vollständig überarbeitete Auflage 2023; beschlossen am 10. bis 12. Mai 2023. Erfurt.
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Bundesjugendkuratorium (2012): Neuaktivierung der Jugendhilfeplanung: Potenziale für eine kommunale Kinder- und Jugendpolitik. Berlin: Eigenverlag.
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Frey, F. (2008): Chancen und Grenzen von Wirkungsorientierung in den Hilfen zur Erziehung Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag/VS.
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Gahleitner, S. B. (2014): Belastungen und Traumata konstruktiv wenden: Resilienz bei Kindern und
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