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Die KJP als sicherer Ort
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Das Erleben eines sicheren Ortes soll zum dauerhaften Schutz vor erneuten belastenden Lebenserfahrungen führen und den jungen Menschen das Erlangen eines
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Selbstwirksamkeitserlebens ermöglichen (Kahmen et al 2021). Sicherheit muss
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hierbei auf der Ebene der betroffenen jungen Menschen, deren (elterlichen) Bezugsperson(en), aber auch der Mitarbeitenden durch institutionelle Rahmenbedingungen im Sinne einer Trias des sicheren Ortes geschaffen werden (Kühn 2006;
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2008).
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Dabei umfasst der sichere Ort als Übergangssetting sensible Phasen und Übergänge im Rahmen der Behandlung:
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• Das Ankommen mit dem Fokus auf Schutz, Sicherheit, Stressreduktion, Stabilisierung, Diagnostik, Psychoedukation und psychiatrisch-psychotherapeutische
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Behandlung der komplexen Symptomatik unter Berücksichtigung des möglichen Tempos der jungen Menschen und Familien.
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• Das Weiterkommen mit dem Verstehen von eigenen Bedürfnissen und deren
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Sinnhaftigkeit, die weiterführende vertiefte psychiatrisch-psychotherapeutische
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Behandlung sowie Eltern- und Familienarbeit im Rahmen des Prozesses.
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• Das Weitergehen unter Einbezug der Entwicklung und einhergehenden Bedürfnissen sowie einen positiven Übergang in Abhängigkeit innerer Überzeugungen
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und Unsicherheit ermöglichen (Sarbach et al. 2021; Schröder et al. 2021; Kahmen et al. 2022)
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Aufgrund der begrenzten Behandlungsdauer und der geringen Zeit für die Entwicklung innerer Sicherheit für junge Menschen und deren (elterlichen) Bezugsperson(en), wächst insbesondere der Bedarf nach äußerer Sicherheit für alle Beteiligten als Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit (Schmid 2021). Äußere
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Sicherheit wird im Rahmen von klaren und transparenten Abläufen geboten, schafft
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Orientierung und Vorhersehbarkeit, dokumentiert Prozesse, umfasst Aspekte der
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räumlichen Gestaltung und eine Atmosphäre der Fürsorge und Bieten von Halt.
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Das Einbeziehen von individuellen Bedürfnissen und Anpassungen an die Situation der jungen Menschen und des Familiensystems sind jedoch grundlegend für das
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Schaffen innerer Sicherheit und muss im Behandlungsprozess Raum finden. Der
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Fokus liegt hierbei auf der psychischen Stabilisierung, dem subjektiven Umgang
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mit der eigenen Stress- und Emotionsregulation, den funktionalen kognitiven
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Überzeugungen und den Beziehungserwartungen, einem adaptiven Selbstbild sowie des biografischen Selbstverstehens der traumatischen Ereignisse und Belastungen der jungen Menschen.
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Große transdisziplinäre Teams und damit einhergehende stetige Wechsel in Besetzung und Konstellation, mögliches fehlendes Bewusstsein aber auch Arbeitsweisen erschweren eine traumapädagogische Versorgung von Mitarbeitenden.
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Diese müssen strukturell verankert sein und im Sinne der Verlässlichkeit eine konsequente Umsetzung verfolgen. Schlüsselprozesse in Form von Besprechungen
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