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Vulnerabilität und schulisches Lernen
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ges Einstimmen fungieren können. Auf einer somatisch-leiblichen Ebene meint
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Trauma, in der Vergangenheit festzusitzen, sodass keine ›Öffnung‹ und damit Bewegung für neue Lernerfahrungen möglich ist. Der Umgang mit Trauma im pädagogisch-schulischen Kontext braucht daher eine achtsame Präsenz, die am Somatischen ansetzt, als Weg, ›in die Gegenwart‹ zu kommen, da neue Erfahrungen nur
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im ›Hier und Jetzt‹ möglich sind.
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Dimensionen pädagogisch-didaktischen Handelns
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GESTALTUNG VON LERNUMGEBUNGEN
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Im Gegensatz zu einem »traumaadaptiven Unterrichtskonzept« (Bick 2008) können keine generalisierenden Aussagen über einen passgenauen Unterricht für
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traumatisierte Kinder und Jugendliche gemacht werden, da diese als Gruppe ebenso heterogen sind wie andere junge Menschen auch. So ist weniger die Frage im
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Vordergrund, wie traumatisierte Kinder anders lernen, sondern wie sie sich vor
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dem Hintergrund ihrer verletzten Lernfähigkeit auf Lernprozesse einlassen können und in der Auseinandersetzung mit der Sache dabei bleiben können, zumal
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ein sensorischer Erfahrungsstillstand auch zu einem kognitiven Stillstand führt
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(Streeck-Fischer 2000, S. 138).
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»VOM SCHÜLER HER UNTERRICHTEN«
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Dieser Ansatz findet sich bei Wiater (1999). Eine subjektive Didaktik geht von der
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Schüler*in aus und nimmt die individuellen Lernmöglichkeiten ins Visier: Zu erkennen, auf welcher Ebene das Lernen ins Stocken gerät oder schlichtweg unmöglich ist, ist für Lehrkräfte die Bedingung didaktischen Förderns.
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Lernschwierigkeiten und Lernstörungen können sich auf folgenden Ebenen
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zeigen: auf der Ebene »fehlender Passung« zwischen Lernangeboten und Lernvoraussetzungen (didaktische-methodisches Lernarrangement passt nicht zu den
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subjektiven Lernvoraussetzungen des Kindes); des Weiteren auf der Ebene der
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»fehlenden Sinnhaftigkeit« der Lerngegenstände (so fehlt der subjektiv bedeutsame Bildungsgehalt von Inhalten aus der Lebenswelt der Schüler*in); zudem auf
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der Ebene der »subjektiven Funktion« (Lernen als unbewusste Lösung eines inneren wie äußeren Konfliktes); und schließlich auf der Ebene der »Reinszenierung«,
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bzw. der Vermeidung, Überwältigung oder Dissoziation durch traumatische Lebensereignisse (die durch traumatische Erfahrungen einhergehende Lernunfähigkeit, sich auf Neues, Fremdes einzulassen) (Katzenbach 2004, S. 85f.). Alle Kinder
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brauchen eine Berücksichtigung der ersten beiden Ebenen, traumatisierte Kinder
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und Jugendlichen werden jedoch erst durch die Hinwendung auf den beiden letztgenannten Ebenen in ihren Lernweisen und -möglichkeiten verstehbar.
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