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Herausforderungen gut zurecht, überwiegend jene mit
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hoher bis sehr hoher Bildung. Sie können virtuos mit
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digitalen Geräten und Angeboten umgehen, intuitiv und
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unbefangen. Sie beherrschen die mobile Kommunikation,
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geraten nicht in Abhängigkeitsschlaufen bei Videospielen,
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nutzen die sozialen Medien zu ihrem Vorteil, sind dabei
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teilweise erfindungsreich und kreativ. Sie mischen virtuelle
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und reale Kontakte und behalten trotzdem die soziale
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Bodenhaftung. Sie können sich sowohl in Onlineshops
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sicher bewegen, als auch mit aggressiver Werbung
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umgehen. In die Begeisterung für das Digitale mischt sich
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bei ihnen eine kritische Distanz und die Sorge vor
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persönlicher Ausbeutung. Sie wissen um die kommerziellen
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Interessen der großen Anbieter und achten nach eigenen
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Angaben darauf, nicht zu viel von sich im Internet
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preiszugeben.
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Der Mehrheit der jungen Nutzerinnen ist es demnach
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gelungen, die Risiken einer Überdosis von digitalen
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Impulsen abzuwehren. Dies ist nicht durch einen Bann,
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durch ein striktes Verbot der Nutzung von Smartphone und
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Laptop gelungen, sondern durch das Erlernen und Einüben
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eines kompetenten Umgangs mit den Geräten, den
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Plattformen und den Spielen. Zusammen mit ihren Eltern
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haben sie trainiert, sich selbst Grenzen zu setzen,
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Auszeiten zu nehmen, die Dosis des Konsums zu regulieren.
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Sie schaffen es, trotz der ungeheuren psychischen
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Verlockungen der virtuellen, fiktiven Welt ihre Kontakte in
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der realen Welt nicht zu vernachlässigen. Ebenso wie sie
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mit den Suchtstoffen umzugehen gelernt haben –
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bekanntlich ist der Alkohol- und Tabakkonsum in der
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jungen Generation auf einem historischen Tiefstand –
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gelingt ihnen das mit den nichtstofflichen,
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verhaltensbezogenen suchtgefährdenden Angeboten. Sie
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schaffen es, gegen die Algorithmen der KonsumentenPsychologie zu leben.
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