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Unterschiede, indem sie auf die »selbstreferenzielle Logik« der Systeme Körper, Psyche und Gesellschaft hinweisen, die jeweils eigene Funktionserfordernisse besitzen und die füreinander jeweils fremde Außenwelten darstellen. Insbesondere wenn ein Mensch in existenzielle Krisen gerät (dazu zählen neben der Pubertät auch Unfälle, Schicksalsschläge, ökonomische und politische Krisen sowie schwere Krankheiten), kann es zu dem Gefühl kommen, die spezifischen Anforderungen der inneren und der äußeren Realität seien nicht miteinander zu versöhnen, weil sie völlig unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen. Das Austarieren von Individuation und Integration als zwei sich widersprechenden, weil jeweils in eine andere Richtung zielenden, Anforderungen und Erwartungen, kann für einen Menschen zu einem anstrengenden und quälenden Erlebnis werden. Die Kluft zwischen persönlicher Einzigartigkeit und sozialer Interdependenz (als das Geflecht der gegenseitigen Abhängigkeiten, in die wir sozial verflochten sind) kann ein dissoziatives Erleben der eigenen Realität bedeuten. Hierdurch wird mitunter die Bildung einer stabilen »Ich-Identität« verzögert oder blockiert. Auch kann der operative Modus der produktiven Realitätsverarbeitung vor die Situation gestellt werden, Auswege (wie etwa aggressives Verhalten, depressive Verstimmung oder Flucht in den Drogenkonsum) zu finden, die dem obligatorischen Weg der erwarteten Lösung oder Bewältigung lebenslaufspezifischer Anforderungen entgegensteht. DAS VIERTE PRINZIP UNTER DER LUPE Von der Ich-Identität eines Menschen ist zu sprechen, wenn über verschiedene Entwicklungs- und Lebensphasen hinweg eine Kontinuität des Selbsterlebens existiert. Im günstigen Fall erfolgt dies auf der Grundlage eines positiv