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der produktiven Verarbeitung der inneren und der äußeren Realität ergibt. Die körperlichen und psychischen Dispositionen und Eigenschaften bilden für einen Menschen die innere Realität, die Gegebenheiten der sozialen und physischen Umwelt die äußere Realität. Die Realitätsverarbeitung ist produktiv, weil ein Mensch sich stets aktiv mit seinem Leben auseinandersetzt und auf immer neue Handlungsherausforderungen stößt. Ob und wie die Bewältigung der Handlungsanforderungen gelingt, hängt von den zur Verfügung stehenden personalen und sozialen Ressourcen eines Menschen ab. In dieser Hinsicht bezeichnet das MpR eine aktive, während des gesamten Lebenslaufs anhaltende Tätigkeit eines Menschen, der die Aneignung und Verarbeitung seiner natürlichen Anlagen sowie der sozialen und physischen Umweltbedingungen gleichermaßen umfasst. Die Persönlichkeitsentwicklung des Menschen wird demnach weder durch Anlagen noch durch Umwelten determiniert, sondern in einem Wechselspiel zwischen diesen beiden Größen und durch den jeweils spezifischen, individuellen Modus der produktiven Realitätsverarbeitung. Die bisher vorgestellten Überlegungen umfassen den Sozialisationsbereich und das MpR. Kennzeichnend ist die hohe Dynamik, die in Sozialisationsprozessen auftritt. Sozialisation und der Modus der produktiven Realitätsverarbeitung sind hiernach also nicht mal als »on« und mal als »off« vorzustellen. Sie sind einer permanenten »on«-Position, Sozialisation und die produktive Realitätsverarbeitung finden immer statt. Offen ist nur die Frage, in welcher Form, mit welchen Voraussetzungen und mit welchen »Konsequenzen« für das Individuum. Konsequenzen und Ergebnisse des Prozesses der Interkation zwischen der äußeren und inneren Realität spiegeln sich individuell im Prozess der