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die permanente Weiterentwicklung der Persönlichkeit über
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die gesamte Lebensspanne hinweg, von der Geburt bis an
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das Lebensende.
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Persönlichkeitsentwicklung als Ablauf von Krisen und Konflikten
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Nach Erikson durchläuft eine Persönlichkeit im Laufe des
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Lebens mehrere Phasen mit jeweils alters- und
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entwicklungsspezifischen Konflikten, die mit mehr oder
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weniger heftigen psychischen Krisen einhergehen. Sein
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»Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung« beschreibt
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über den gesamten Lebenslauf hinweg die Spannung
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zwischen den Bedürfnissen und Wünschen eines Kindes,
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Jugendlichen oder Erwachsenen und den jeweiligen
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Anforderungen der gesellschaftlichen Umwelt. Die
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Persönlichkeit entwickelt sich stets im Kontext sozialer
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Beziehungen und folgt dabei keinen innerpsychisch
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programmierten Strukturmerkmalen (Erikson 1959).
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Im Lebenslauf lassen sich nach Erikson acht Phasen mit
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jeweils typischen Konflikten und Krisen identifizieren. Am
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Beginn des Lebens steht der Konflikt zwischen der tiefen
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inneren Geborgenheit (»Urvertrauen«) und der
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Enttäuschung dieses Gefühls durch die Zurückweisung
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vonseiten früher Bezugspersonen, meist Mutter und Vater,
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beziehungsweise durch die zunehmende Distanz zu ihnen.
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Danach folgen in Kindheit und Jugend Konflikte, die Erikson
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»Autonomie versus Scham« und »Werksinn versus
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Minderwertigkeitsgefühl« nennt. Damit charakterisiert er
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die Spannung zwischen dem unbändigen Drang nach
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Selbstentfaltung, Machtausübung und dem Empfinden, den
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hohen Ansprüchen an die eigene Lebensgestaltung noch
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nicht gerecht werden zu können.
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Beim Übergang von der Adoleszenz- in das
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Erwachsenenalter spricht Erikson den Konflikt »Identität
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versus Identitätsdiffusion« an und weist auf die Aufgabe
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hin, zu diesem Zeitpunkt im Lebenslauf alle Zweifel am
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Selbstbild überwunden zu haben. Im mittleren
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