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Meads zurückzuverfolgen. Zentral sind die mit »play« und »game« unterschiedenen Entwicklungsstufen des kindlichen Spiels. Die erste Stufe (»play«) bezieht sich auf das Spiel von Kindern, in dessen Verlauf sie die Rollen (die ihnen in der sozialen Umgebung angeboten werden) phantasievoll wiedergeben. Das Verhalten des Anderen wird imitiert und durch das eigene Antwortverhalten ergänzt. Auf dieser Stufe wird die Fähigkeit zur Verhaltensantizipation eingeübt, das Kind beginnt damit, Handlungs- und Reaktionsfolgen zu erwarten. Komplexer werden diese in der »play«-Phase erst beginnenden Fähigkeiten der Reaktionserwartung auf einer weiteren Stufe, dem organisierten Gruppen- oder Wettkampfspiel (»game«). Innerhalb der »game«-Phase genügt nicht mehr die Antizipation des Verhaltens eines signifikanten Gegenübers, das Kind muss die Rolle aller an einem Spiel Beteiligten übernehmen und daran sein eigenes Handeln ausrichten (wie etwa in Gruppenspielen, Sportspielen etc.). Es muss die für das Spiel geltenden Regeln internalisieren, um sinnvoll daran teilhaben zu können. Das Regelsystem beinhaltet das Wissen über alle Handlungsmuster der Beteiligten, das Kind erlernt damit die Perspektive aller am Spiel Beteiligten, der generalisierten Anderen also (»generalized other«). Die Haltung des generalisierten Anderen ist also die einer ganzen Gruppe von Haltungen. Das Modell des die Umwelt verarbeitenden Menschen
Mead ist vielleicht der erste Denker in der soziologischen Traditionslinie, der vom Modell eines kreativ seine Umwelt verarbeitenden und gestaltenden Menschen ausgeht: Der Mensch wird dabei als schöpferischer Interpret und Konstrukteur seiner sozialen Lebenswelt verstanden. Die wesentliche Kompetenz, die ihn von der Vereinnahmung durch die soziale und materielle Welt befreit, ist die der symbolischen Kommunikation. Der Mensch kann dadurch seine Umwelt und seine Handlungen mit Bedeutungen