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Auf diese Weise kommt es zu einer lebenslang andauernden
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ungleichen Verteilung von Lebenschancen.
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In der Sozialisationsforschung hat die Forschung zu der
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Produktion und Reproduktion sozialer Ungleichheiten eine
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lange Tradition. Am Bekanntesten ist die schichtspezifische
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Sozialisationsforschung. Sie ist vor 50 Jahren ein
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Kernthema der Sozialisationsforschung gewesen und ein
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international wie interdisziplinär verfolgter
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Forschungsstrang. Heute geht die Frage der
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Ungleichheitsreproduktion weit über die Frage der
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ökonomischen Verteilungsungleichheiten hinaus. Der
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Fachbegriff der Intersektionalität (im Englischen
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»intersectionality«) ist in dieser Hinsicht ein wesentlich
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neues Element in der Debatte. Er bezeichnet die
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Überschneidung von unterschiedlichen Benachteiligungsoder Diskriminierungsformen. Hierzu gehören neben dem
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Vermögen und dem Bildungsgrad die ethnisch-kulturelle
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und geschlechtliche Heterogenität. Das heißt, dass
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beispielsweise Männer auch arm oder ethnisch
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diskriminiert sein können, Frauen aber auch einer weißen
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Mehrheit angehörend und wohlhabend. Ungleichheiten
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können sich also auf mehreren Ebenen gegenseitig
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beeinflussen. Sie können sich »ausgleichen«, aber auch
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verstärken wie im Falle von Frauen aus ethnisch
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diskriminierten Minderheiten mit wenig ökonomischen,
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kulturellen und sozialen Ressourcen.
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Aktuelle Herausforderungen im Prozess der Sozialisation (Prinzip 10)
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Das zehnte Prinzip der Gestaltung und Bewältigung
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gesellschaftlicher Herausforderungen hebt darauf ab, dass
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die nachwachsende Generation von wirtschaftlichen,
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ökologischen und politischen Herausforderungen global
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betroffen ist und die Lösung komplexer Krisenphänomene
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von einer gemeinsamem Gestaltungsfähigkeit abhängt.
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Dieses Prinzip rekurriert darauf, dass Kinder und
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