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(Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Emotionale Stabilität, Offenheit) bei allen Menschen in schwächer oder stärkerem Maße vorhanden sind. Zum anderen verweist dieses Modell auf starke genetische Prädispositionen gerade dieser Eigenschaften.

Lern- und Entwicklungstheorien Einen wirklichen Fortschritt für die Sozialisationstheorien ergeben solche Ansätze, die aus einer psychologischen Perspektive das Thema Lernen und Entwicklung weiterführen. In der Zeit nach dem Weltkrieg wurde die enge Vorstellung der biologisch determinierten Entwicklung oder auch der überdeterminierten Umweltabhängigkeit kontinuierlich aufgeweicht. Die Vorstellung, dass es kein menschliches Bewusstsein gäbe, wurde vollkommen überworfen. Jüngere Ansätze verorten sich heute im kognitiven Paradigma. Die sogenannte kognitive Wende hat den Begriff »Kognition« (von lateinisch »cognoscere« = »erkennen« und »wahrnehmen«) zentral gesetzt, womit alle gedanklichen Prozesse eines Menschen einbezogen werden. Im Sog des kognitiven Paradigmas wird von einer Wechselbeziehung zwischen Person und Umwelt ausgegangen, in der das sich entwickelnde Individuum mit seinen Fähigkeiten der Realitätsaneignung und Realitätsverarbeitung eine immer bedeutsamere Funktion erhält. Lern- und Entwicklungstheorien weisen in der Folge eine große Breite auf, die im Sozialisationskanon intensiv bearbeitet werden. So die Stufentheorie der moralischen Entwicklung Lawrence Kohlbergs, die Theorie des sozialen Lernens, der Selbstentwicklung und der sozialökologischen Entwicklungskontexte. Gerade die sozialökologische Entwicklungstheorie ist mit ihrer