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Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt zum Thema „Väterverantwortung“
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sollte hier gehören, jeden Kontakt wie beschrieben vor- und nach zu bereiten.
Um im Täterprogramm Verhaltensweisen des Vaters entgegen treten zu können, die seine Kinder im Rahmen des Begleiteten Umgangs belasten, ist auch
hier der regelmäßige Austausch zwischen den Einrichtungen der Täterarbeit
und des Begleiteten Umgangs unabdingbar.
Die enge Verbindung und Zusammenarbeit mit Opferschutz- und Frauenberatungseinrichtungen sind auf vielfältige Weise für eine gelingende Täterarbeit, bestehend aus Gewaltprävention, Stärkung des Verantwortungsbewusstseins und Einfühlungsvermögens eines Vaters und nicht zuletzt
Förderung eines fürsorglichen Umgangs mit den Kindern, von zentraler Bedeutung. Als Ressourcen sollten Möglichkeiten zur Paarberatung, am Besten
in Kooperation von Männer- und Frauenberatungsstelle, zur Familientherapie und zu Helferkonferenzen mit möglichst allen beteiligten Einrichtungen
zur Verfügung stehen.
Erste vereinzelte Erfahrungen mit der Beratung unter familiengerichtlichen Auflagen haben gezeigt, dass die aktuellen Angebote der Täterarbeit
schnell an ihre Grenzen stoßen, wenn es um (zumeist strittige) Fragen der
Elternschaft und des Umgangs geht. Bisher existieren in der Bundesrepublik
noch wenig konkrete Überlegungen geschweige denn Konzepte zur Umsetzung spezialisierter Täterprogramme für Väter. Es ist lohnend hier weiterzudenken, denn es bieten sich Chancen, Männer emotional zu erreichen, die
zunächst wenig Motivation mitbringen, sich mit der eigenen Gewalttätigkeit
in der Partnerschaft auseinanderzusetzen. Gleichzeitig wollen solche Väterprogramme wohldurchdacht sein, damit nicht Täterstrategien bedient werden, sondern der Schutz der Kinder und die Erziehungsfähigkeit der Eltern
wiederhergestellt und erhalten werden kann.
Literatur
Hainbach, Sigurd (1998): Harte Zeiten. Der steinige Weg aus der Gewalt zu Verantwortung und
Wachstum. In: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen
und Gesundheit/Münchner Informationszentrum für Männer e.V. (Hrsg.): Für wen “lohnt”
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Dokumentation der Fachtagung am 24.09.1998 im bayerischen Staatsministerium. München:
Eigenverlag, 55-80.
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Hinz, Walter/Kindler, Heinz (2003): Qualitätsstandards und Qualitätssicherung in der Arbeit mit
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(Hrsg.): Grenzen setzten - Verantwortlich machen - Veränderung ermöglichen. Konzepte und
Methoden in der Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt. Dokumentation des Fachkongresses
vom 05.-06.12.2001 in Oldenburg. Berlin: Eigenverlag.