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Die Folgen für die Kinder als Thema in der Täterarbeit
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Zeugin. Die Übereinkünfte haben auch dazu geführt, einen festen Modus zur
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Beratung und Verhandlung bei Rückfällen nach Gruppenabschluss zu haben.
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In der konzeptionellen Struktur der Gruppenprogramme sind die Themen „Vaterschaft“ und „Vaterverantwortung“ nur insofern verankert, dass bei
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den Gewaltschilderungen auch ein Fokus auf Anwesenheit und Erleben der
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Kinder gerichtet wird. Gleichzeitig werden teilnehmende Männer als Väter
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präsent durch aktuelle Situationen und Konflikte, die sie einbringen. Sei es,
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dass sie ihren Schmerz der Trennung benennen, der Hoffnung auf Kontakt
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Ausdruck verleihen, in der Scheidungsauseinandersetzung wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kinder nehmen, von den Erlebnissen bei einem
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(zumeist unbegleiteten) Umgang berichten, oder dass sie die eigenen Kinder
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aus den Augen verlieren und keinen Wert auf Kontakt legen aus Angst vor
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Auseinandersetzungen mit der ehemaligen Partnerin. Somit wird das Thema
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„väterliche Verantwortung“ zwar regelmäßig bearbeitet, von einer strukturierten und tiefgreifenden Auseinandersetzung kann aber nicht gesprochen
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werden. Diese würde nicht nur den derzeitigen zeitlichen Rahmen von 24
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Gruppensitzungen sprengen, sondern auch weitgehendere Kooperationen
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erfordern.
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Kontakte zur Partnerin und Paarberatung
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Trotz Schweigepflichtsentbindung gab es in früheren Jahren wenig Kontakt
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zu den von Gewalt betroffenen Frauen und dieser war konzeptionell wenig
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strukturiert. Ausschlaggebend waren Unsicherheit und die aus der Erfahrung
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begründete Befürchtung, in die Paardynamik verwickelt zu werden oder gar
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in einen Beratungsprozess mit der Partnerin zu geraten, was zu Rollenkonflikten führen kann. Vor diesem Hintergrund wurden mit der Frauenhilfe
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München gemeinsame Informationsgespräche für die Partnerinnen der am
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Täterprogramm teilnehmenden Männer entwickelt, die seit 2003 regelmäßig
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durchgeführt werden. Vorrangiges Ziel ist es vor allem, den Partnerinnen
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die Grenzen des ambulanten Gruppenprogramms zu verdeutlichen und sie
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zu ermutigen, bei Bedrohungsgefühlen oder gar erneuter Gewalt Kontakt
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zum MIM aufzunehmen. Schließlich nimmt ein Teil der Männer aufgrund
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des Drucks der Partnerin teil und hier war früher unklar, wie realistisch die
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Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen von Seiten der Frauen waren. Den
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Partnerinnen soll verdeutlich werden, dass das Gruppenangebot keine „Heilung“ des Mannes bedeuten kann und sie weiterhin für ihren eigenen Schutz
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verantwortlich bleiben. Gleichzeitig sollen sie unterstützt werden, für sich
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selbst einen Beratungsprozess in Anspruch zu nehmen, um die Folgen der
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Gewalt zu bewältigen.
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Die Informationsgespräche mit den Partnerinnen finden grundsätzlich
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erst statt, nachdem der Mann in die Gruppe aufgenommen worden ist. Das
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Procedere wurde im Rahmen der Vorgespräche mit ihm besprochen und ist
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