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3.0 KiB
Raw Blame History

Prävention von häuslicher Gewalt in Tageseinrichtungen für Kinder

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Welche Fortbildungsthemen sind für uns als Erzieherinnen wichtig? Wie beziehe ich Eltern in ein solches Projekt ein? u.a.m. Ein wichtiges Kapitel im Leitfaden, auf das im Folgenden näher eingegangen werden soll, ist den Handlungsleitlinien für den Umgang mit (vermuteter) häuslicher Gewalt gewidmet. Er wurde durch die Mitarbeiterinnen der Projektkita Laatzen und der Regionalkoordinatorin erstellt und erprobt und beinhaltet folgende Bausteine, die im Leitfaden ausführlich erläutert werden:

  1. Handlungsstandards für den Umgang mit (vermuteter) häuslicher Gewalt Ž›‘Š•Ž—œŠžě§••’”Ž’Ž—ȱŽ’—Žœȱ ’—ŽœȱȬȱŽ˜‹ŠŒ‘ž—ȱž—ȱ˜”ž–Ž—Š’˜—ȱȬȱ ŽĚŽ¡’˜—ȱŽ›ȱŽ˜‹ŠŒ‘ž—ȱȬȱŽ›–žž—Ž—ȱû‹Ž›ȱ–㐕’Œ‘Žȱ›œŠŒ‘Ž—ȱû›ȱŠœȱ Verhalten des Kindes (Hypothesen) - Einbindung einer Kollegin/ eines Kollegen - Teambesprechung (Kollegiale Beratung) - Einbindung der Leitung
  • Entscheidung über die weitere Vorgehensweise und Absprache weiterer Š—•ž—œœŒ‘›’ĴŽǯ
  1. Kollegiale Beratung und Supervision Hier bietet der Leitfaden eine ausführliche Beschreibung für kollegiale Beratung, einer selbst organisierten gegenseitigen Praxisberatung am Arbeitsplatz, an.
  2. Verzeichnis der Hilfsangebote der Region Hier sollten die verschiedenen regionalen Ansprechpartnerinnen und -partner mit Adresse, Telefonnummern, Sprechzeiten etc. benannt werden.
  3. Der Umgang mit betroffenen Kindern Dieser Baustein soll die pädagogische Handlungskompetenz der Erziehe›’——Ž—ȱž—ȱ›£’ޑޛȱ’–ȱ–Š—ȱ–’ȱ‹Ž›˜ěŽ—Ž—ȱ ’—Ž›—ȱœ§›”Ž—ȱž—ȱœ’Žȱ‹Žfähigen, präventive Maßnahmen zu entwickeln.
  4. Der Umgang mit von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen ’Žȱ”ã——Ž—ȱ›£’ޑޛ’——Ž—ȱ‹Ž›˜ěŽ—Žȱ›ŠžŽ—ȱŽ›”Ž——Ž—ǰȱ ’ŽȱŠ—œ™›ŽŒ‘Ž—ȱž—ȱ wie Ihre Hilfe und Unterstützung signalisieren? Vor allem der Umgang mit betroffenen Kindern wurde in der Gothaer Projektkita immer wieder mit der Projektkoordinatorin, den Kooperationspartnerinnen und -partnern als auch untereinander diskutiert. Es brauchte Zeit, um ein gutes und sicheres Gefühl dafür zu bekommen, wie wichtig auch und gerade eine Erzieherin für ein betroffenes Kind ist. Nicht um mit dem Kind ein Trauma aufzuarbeiten, sondern um es zu stabilisieren. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheinen mag, die Möglichkeiten, die eine Kindertagesstätte betroffenen Kindern bieten kann, sind mindestens so wichtig wie bspw. der Schutz durch das Frauenhaus oder die psychische Begleitung durch einen Therapeuten: zuverlässige Bezugspersonen über einen langen Zeitraum, Raum für Gefühle aber auch für Rückzug, bewusste Unterstützung der eigenen Geschlechtsidentität, Erlernen alternativer Konfliktlösungsmöglichkeiten, Grenzsetzung und