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Unterstützung für Mädchen und Jungen bei häuslicher Gewalt
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Rahmenbedingungen
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Träger des Angebots ist der SkF e.V. Karlsruhe. Die beiden Pilotprojekte wurden jeweils finanziert durch Eigenmittel des Trägers und Fremdmittel - beim
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ersten Mal durch einen Zuschuss des Jugendamtes und beim zweiten Mal
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durch Sponsoring des Kiwianis-Club Karlsruhe.
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Die erste Gruppe in 2002 war als geschlossene Gruppe angelegt – sie fand
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über zehn Wochen á 1,5 Stunden statt. Bei der zweiten Gruppe handelte es
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sich um ein halboffenes Angebot, d.h. wenn ein Platz frei war bzw. frei wurde, konnte ein neues Kind aufgenommen werden. Die Gruppe lief anderthalb
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Jahre, die Kinder und Mütter sollten sich auf eine Teilnahmedauer von sechs
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Monaten festlegen. Diese Gruppe fand in zweistündigen Gruppentreffen in
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einem vierzehntägigen Rhythmus statt.
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Personeller Qualitätsstandard war der Einsatz zweier qualifizierter Fachkräfte, d.h. Diplom-Sozialpädagoginnen, in unserem Fall beide mit einer therapeutischen Zusatzqualifikation. Die wöchentliche Arbeitszeit betrug für
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Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Gruppentreffen sowie für
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die Elternarbeit und die Kooperation mit anderen Einrichtungen pro Gruppenleiterin vier Stunden. Die Durchführung der Gruppe wurde durch Supervision begleitet. Die Gruppenleiterinnen unterlagen der Schweigepflicht.
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Für die Durchführung der Gruppe wurden zwei Räume benötigt (Gruppen- und Spiel-/Bastelraum). Gut war auch die Möglichkeit, einzelne Gruppentreffen in einem nahe gelegenen Park durchzuführen.
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„Nangilima“ - Praxiserfahrungen
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Zugangswege
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Familien, in denen Gewalt ausgeübt wird, sind durch Unterstützungsangebote oft nur schwer zu erreichen, da diese Problematik meist Isolation nach
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außen impliziert. So gingen wir davon aus, dass wir unsere Zielgruppe eher
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über Vermittlung anderer Institutionen, bei denen sie z.B. in Krisensituationen in Erscheinung treten, erreichen.
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Gruppe deshalb von uns intensiv durch Telefonate und Anschreiben bei den
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verschiedenen Beratungsstellen/Einrichtungen beworben, mit der ausdrücklichen Bitte, uns beim Erreichen der Zielgruppe zu unterstützen. Tatsächlich
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kamen von den bis heute 30 bis 35 Anfragen fast alle ausschließlich von KollegInnen von Beratungsstellen, Frauenhäusern, Kinderheimen, Tagesgruppen,
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vom Sozialen Dienst, aus der SPFH etc. Lediglich zwei Mütter wandten sich
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ohne die Unterstützung einer anderen Stelle an uns.
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