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Ergebnisse neuerer deutscher Untersuchungen
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werden. (2) Es wird der Versuch unternommen, einerseits die Annäherung,
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andererseits die weiterbestehende Spaltung der Diskussionen und deren
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Konsequenzen darzustellen. Dafür wird das besonders umstrittene Thema
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Umgangsrecht gewählt, das geradezu zum Symbol für die Konflikte bei Trennung und Scheidung wegen häuslicher Gewalt geworden ist. Die Konfliktlinien werden auf Strukturen zurückgeführt und anhand eines Diagramms
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bildlich dargestellt. (3) Die Darstellung von Gemeinsamkeiten und Konflikten
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soll anregen, weiterhin auf fachlichen Austausch, Kooperation und Vernetzung zu setzen, unterschiedliche Arbeitsaufträge und rechtliche Rahmenbedingungen und Verpflichtungen zu respektieren, existierende Widersprüche
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jedoch zu bearbeiten und zu verhindern, dass sie sich zu Lasten der Gewaltbetroffenen und ihrer Kinder auswirken.
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Kinder in Gewaltsituationen und Gewaltverhältnissen
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„Es ist viel schrecklicher als ich es hier erzähle … das war halt schrecklich irgendwie, wie er
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meine Mama gehaut hat.“ (Strasser in diesem Band)
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dadurch konnte ich aufstehen. Sonst weiß ich ja nicht…“ (K2, Abs. 45) (WiBIG 2004 a: 93)
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Neue - und für Deutschland erstmals repräsentative - Ergebnisse zu Gewalt
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gegen Frauen in Partnerschaften legte die Untersuchung zu „Lebenssituation,
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Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland“ vor (Schröttle/Müller 2004), die häufig abgekürzt als „Prävalenzstudie“ bezeichnet wird. Diese Untersuchung befragte 10.000 Frauen nach ihren Gewalterlebnissen. 25%
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gaben an, seit ihrem 16. Lebensjahr mindestens einmal Gewalt durch einen
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männlichen Beziehungspartner erlebt zu haben, davon zwei Drittel mehr als
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einmal.
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Die Eingebundenheit von Töchtern und Söhnen – teilweise vom Beginn
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ihres Lebens an – in das Gewaltgeschehen wird aus diesen Daten sichtbar. So
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gaben etwa 20% derjenigen Frauen, die in der letzten gewaltbelasteten Partnerschaft wiederholt Gewalt erlitten hatten (N=799), die Geburt eines Kindes
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als das Lebensereignis an, das sie als Auslöser für den Beginn der Gewalt ansahen (ebenda S. 261). Weitere 10% nannten die Schwangerschaft. Aber auch
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Schritte, die Rahmenbedingungen für eine Familiengründung schaffen, wie
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das Beziehen einer gemeinsamen Wohnung (14%) oder die Eheschließung
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(38%) können solche Lebensereignisse sein. Sie werden öfter genannt als Einbrüche in die Lebensplanung wie z.B. Arbeitslosigkeit.
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Über die Hälfte der befragten Frauen, die über ihre letzte gewaltbelastete
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Paarbeziehung sprachen, hatten zu dieser Zeit mit Kindern zusammengelebt.
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Sie berichteten mehrheitlich, dass die Kinder die Gewaltausbrüche miterlebt hatten. Sie hatten gehört (57%) bzw. mit angesehen (50%), was passierte.
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Nicht selten gerieten sie in die Auseinandersetzungen mit hinein (21%) und
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