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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 157
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›Kooperative Bedarfsermittlung‹ und Weiterentwicklung des Wohnbereichs
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Durch den Beizug geeigneter Theorien und Studien wird versucht, den Fall zu
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erhellen und spezifische Aspekte der Fallthematik zu erklären. Zunächst werden theoriebasierte Fallüberlegungen angestellt, die darüber generierten Erklärungen zur Fallthematik werden anschliessend in erklärende Hypothesen gefasst. Die zentralen Aspekte aus den verschiedenen erklärenden Hypothesen
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werden zuletzt in einer Arbeitshypothese zusammengefasst, als ›Wenn-dannFormulierung‹, sodass deutlich wird, welche Bedingungen beachtet werden
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müssen, damit eine bestimmte Entwicklung stattfinden kann (vgl. ebd.:223–
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230).
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Empfehlung, Abschluss
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Die Arbeitshypothese bildet die Grundlage für die Empfehlungsplanung. Ausgehend von den dort festgehaltenen Bedingungen werden Überlegungen angestellt, wie die Unterstützung für eine bestimmte Veränderung oder Entwicklung
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konkret aussehen könnte. Die dabei erarbeitete Empfehlung enthält zum einen
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Aussagen zu einer sinnvollen weiteren sozialpädagogischen Begleitung, zum anderen eine Wohnempfehlung (Wohnform, Unterstützungsbedarf, Begleitstruktur). Die Empfehlungen sind trägerneutral gehalten, sodass im Hilfeplangespräch mit dem Kostenträger überlegt werden kann, welche Leistungsträger die
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passenden Angebote bzw. Begleitstrukturen bieten können. Dies trägt entschieden dazu bei, Fehlplatzierungen zu vermeiden und den Klientinnen die Form an
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Unterstützung und Förderung zukommen zu lassen, die sie tatsächlich wünschen und benötigen.
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Alle Informationen, Ergebnisse und Empfehlungen einer KB werden in einem
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Bericht festgehalten. Dieser hat eine festgelegte Struktur und ist gegliedert in:
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• Einleitung (Anfrage, Zeitraum, genutzte Instrumente),
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• Ausgangslage (Kurzbeschreibung Person und aktuelle Situation),
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• Ergebnis (Fallthematik, Arbeitshypothese) und
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• Empfehlungen (Schwerpunkte einer Begleitung, Wohnempfehlung).
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Ein Beispiel eines solchen Berichts findet sich im nächsten Kapitel. Der Bericht
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wird mit den Klienten besprochen, nach Wunsch auch mit Angehörigen und
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Bezugspersonen. Der zuständige Kostenträger erhält nach Absprache mit den
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Klientinnen eine Kopie des Berichts zugeschickt mit der Bitte um ein Hilfeplangespräch. Dort soll diskutiert werden, wie die Empfehlungen der KB umgesetzt
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werden könnten und von wem die erforderliche Hilfe erbracht werden kann.
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Den Abschluss einer KB bildet eine Evaluation. In einem Evaluationsgespräch mit den Klienten werden gemeinsam verschiedene Aspekte beleuchtet,
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so z. B. die Art der Zusammenarbeit oder die Zufriedenheit mit dem Ergebnis.
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Dabei werden geeignete Hilfsmittel und leicht verständliche Fragen verwendet
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und auf eine einfache Sprache geachtet. Auf der Fachebene wird jede Abklärung im KB-Team umfassend kriteriengeleitet ausgewertet. Für beide Evaluationen liegt ein Leitfaden vor, der zugleich als Dokumentationsbogen dient. Die
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