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| id | type | title | hint | footnote |
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| planning-entwerfen | markdown | Schritt 2 — Interventionsmöglichkeiten entwerfen | Öffnungsphase: Sammle kooperativ möglichst viele Interventionsideen (mind. 20–25 Ideen als Faustregel). Beziehe Klient*in und Team ein. Blickfeld weit öffnen, kreativ sein, Erfahrungswissen der Organisation nutzen. Noch keine Bewertung — erst sammeln, dann reflektieren. Konzentriere die Suche besonders auf mögliche Veränderungen von Situationen (nicht nur personenbezogen). Unterscheide Interventionsmodi: Eingriff, Angebot, gemeinsames Handeln. | 💡 Schritt 2: Blickfeld öffnen, kreativ neue Möglichkeiten erfinden |
| Gewahrsein (test) | Mitgefühl | Engagement | |
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| Persönlich Persönlich | Selbstwahrnehmung - Wahrnehmen eigener Empfindungen - Eigene Körperempfindungen spüren und beschreiben. - Gefühle und Bedürfnisse in ihrer Art, Intensität und Wirkung (hilfreich bis hinderlich) wahrnehmen, identifizieren und benennen. - Die eigene Belastungsfähigkeit in Stresssituationen bewusst wahrnehmen. - Erkennen persönlicher Ressourcen und Entwicklungsthemen - Eigene Stärken, Erfahrungen und Besonderheiten erkennen und benennen. - Persönliche Entwicklungsthemen erkennen und benennen. - Bewusstsein für die professionelle Rolle - Sich selbst in der professionellen Rolle im Berufsfeld Soziales bewusst wahrnehmen. - Persönliche Ressourcen und Herausforderungen in der beruflichen Rolle erkennen. |
Selbstempathie - Verstehen eigener Emotionen - Die Entstehung eigener Emotionen im Kontext einer Situation, der eigenen Biografie und des Ausbildungsgegenstandes erkennen und verstehen. - Eigene Emotionen als Ausdruck von Bedürfnissen verstehen und entsprechende Zusammenhänge herstellen und nachvollziehen. - Selbstakzeptanz - Das eigene Denken, Handeln und Fühlen auf dem Hintergrund der persönlichen Lebensgeschichte und -situation einordnen und verstehen. - Eine annehmende Haltung sich selbst und den eigenen Unzulänglichkeiten gegenüber entwickeln. - Sich versöhnlich mit dem persönlichen Bewertungssystem bzw. Selbsturteil auseinandersetzen (Selbstbeurteilung statt Selbstverurteilung). - Selbstverständnis in der professionellen Rolle - Den Einfluss persönlicher Erfahrungen und Einstellungen auf das berufliche Rollenverständnis verstehen. - Persönliche Grenzen in der Berufsrolle anerkennen. - Positives und reflektiertes Rollenverständnis entwickeln. |
Selbststeuerung - Selbstregulation - Emotionen und Handlungsimpulse bewusst und konstruktiv regulieren. - Die eigene Aufmerksamkeit fokussieren. - Mit ungewohnten Situationen offen und flexibel umgehen. - Die eigene Motivation selbstverantwortlich steuern. - Selbstsorge - Mit den eigenen Ressourcen und Regenerationsmöglichkeiten achtsam umgehen und für persönliches Wohlbefinden sorgen. - Eigene Bewältigungsstrategien in Stresssituationen bewusst anwenden und (weiter-)entwickeln. - Balance zwischen den (Selbst-)Erwartungen in verschiedenen Lebensbereichen und den persönlichen Ressourcen bzw. Grenzen finden. - Entscheidungsfähigkeit in der professionellen Rolle - Sich kritisch mit berufsbezogenen Themen und Wissensinhalten auseinandersetzen und eine eigenständige Position entwickeln. - Eigene Denk- und Handlungsweisen erweitern. - Bewusste Entscheidungen treffen und begründen. - Konsequenzen des eigenen Handelns erkennen und Verantwortung dafür übernehmen. |
| Sozial Sozial | Zwischenmenschliches Gewahrsein - Wirkung und Kongruenz der eigenen Person - Sich über die Wirkung der eigenen Person und des eigenen Verhaltens bewusst sein. - Die eigene Kongruenz bzw. Inkongruenz in der professionellen Interaktion bewusst wahrnehmen. - Wahrnehmen der Interaktion - Sich selbst als Teil und Mitgestalter, Mitgestalterin der sozialen Interaktion wahrnehmen. - Wechselwirkungen in der sozialen Interaktion und damit verbundene Abhängigkeiten erkennen und benennen. - Wahrnehmen der sozialen Wirklichkeit und Vielfalt - Unterschiedliche Lebenssituationen und die Menschen in ihrer Vielfalt differenziert wahrnehmen und anerkennen. - Die Komplexität des sozialen Miteinanders anerkennen und aushalten. |
Empathie - Perspektivenwechsel - Gefühle, Sichtweisen und Verhalten anderer im situativen und persönlichen Kontext verstehen und als gleichwertig anerkennen. - Eine reflexive Distanz zu persönlichen Emotionen und Standpunkten einnehmen und sich in die Perspektive des Gegenübers versetzen. - Einfühlendes Verstehen - Gefühle und Motive der anderen Person emotional nachempfinden und gedanklich verstehen. - Emotionen, Gedanken und Motive der anderen Person als Ausdruck persönlicher Bedürfnisse verstehen (wie bei sich selbst). - Wertschätzung prosozialer Tugenden - Grundlegende Werte im sozialen Miteinander wie Offenheit, Transparenz, Grosszügigkeit, Geduld, Vergebung, Demut, Zufriedenheit und Dankbarkeit schätzen und pflegen. - Bedürfnisse und Grenzen anderer Personen achten. |
Interaktionsgestaltung - Beziehungsgestaltung - Beziehungen aktiv, verlässlich und vertrauenswürdig gestalten. - Einen bewussten und reflektierten Umgang mit Nähe und Distanz sowie mit Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen pflegen. - In Konfliktsituationen eigene Anteile reflektieren und zur konstruktiven Konfliktbewältigung beitragen. - Unterstützung geben und annehmen - Anderen bedürfnis- und situationsgerechte Unterstützung anbieten unter Wahrung einer grösstmöglichen Selbständigkeit des Gegenübers. - Sich selbst bei Bedarf rechtzeitig Unterstützung holen. - Konstruktive Kommunikation - Achtsam, gewaltfrei und transparent kommunizieren. - Dem Gegenüber aktiv zuhören. - Im sprachlichen, para- und nonverbalen Ausdruck übereinstimmen. - Die eigene Meinung klar und verständlich ausdrücken sowie überzeugend vertreten. - Positive und kritische Feedbacks konstruktiv geben und annehmen. - Kooperation - Mit anderen situationsadäquat zusammenarbeiten sowie angemessen Verantwortung für die Gruppenaufgaben und den Gruppenprozess übernehmen. - Für andere Meinungen offen sein und Bereitschaft zu Kompromiss- und Konsenslösungen zeigen. - Unterschiedliche Rollen übernehmen und diese kontextgerecht und situationsangepasst gestalten und einhalten. |
| Anerkennung von Interdependenz | Anerkennung gemeinsamer Menschlichkeit | Gemeinschaftsbezogenes Engagement |