Ergänze Kompetenzmatrix in Schritt 3.5.2
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1bf9d4a06a
@ -5,3 +5,9 @@ title: "Schritt 2 — Interventionsmöglichkeiten entwerfen"
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hint: "Öffnungsphase: Sammle kooperativ möglichst viele Interventionsideen (mind. 20–25 Ideen als Faustregel). Beziehe Klient*in und Team ein. Blickfeld weit öffnen, kreativ sein, Erfahrungswissen der Organisation nutzen. Noch keine Bewertung — erst sammeln, dann reflektieren. Konzentriere die Suche besonders auf mögliche Veränderungen von Situationen (nicht nur personenbezogen). Unterscheide Interventionsmodi: Eingriff, Angebot, gemeinsames Handeln."
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footnote: "💡 Schritt 2: Blickfeld öffnen, kreativ neue Möglichkeiten erfinden"
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| | Gewahrsein (test) | Mitgefühl | Engagement |
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| Persönlich Persönlich | **Selbstwahrnehmung**<br><br>- **Wahrnehmen eigener Empfindungen**<br>- Eigene Körperempfindungen spüren und beschreiben.<br>- Gefühle und Bedürfnisse in ihrer Art, Intensität und Wirkung (hilfreich bis hinderlich) wahrnehmen, identifizieren und benennen.<br>- Die eigene Belastungsfähigkeit in Stresssituationen bewusst wahrnehmen.<br><br>- **Erkennen persönlicher Ressourcen und Entwicklungsthemen**<br>- Eigene Stärken, Erfahrungen und Besonderheiten erkennen und benennen.<br>- Persönliche Entwicklungsthemen erkennen und benennen.<br><br>- **Bewusstsein für die professionelle Rolle**<br>- Sich selbst in der professionellen Rolle im Berufsfeld Soziales bewusst wahrnehmen.<br>- Persönliche Ressourcen und Herausforderungen in der beruflichen Rolle erkennen. | **Selbstempathie**<br><br>- **Verstehen eigener Emotionen**<br>- Die Entstehung eigener Emotionen im Kontext einer Situation, der eigenen Biografie und des Ausbildungsgegenstandes erkennen und verstehen.<br>- Eigene Emotionen als Ausdruck von Bedürfnissen verstehen und entsprechende Zusammenhänge herstellen und nachvollziehen.<br><br>- **Selbstakzeptanz**<br>- Das eigene Denken, Handeln und Fühlen auf dem Hintergrund der persönlichen Lebensgeschichte und -situation einordnen und verstehen.<br>- Eine annehmende Haltung sich selbst und den eigenen Unzulänglichkeiten gegenüber entwickeln.<br>- Sich versöhnlich mit dem persönlichen Bewertungssystem bzw. Selbsturteil auseinandersetzen (Selbstbeurteilung statt Selbstverurteilung).<br><br>- **Selbstverständnis in der professionellen Rolle**<br>- Den Einfluss persönlicher Erfahrungen und Einstellungen auf das berufliche Rollenverständnis verstehen.<br>- Persönliche Grenzen in der Berufsrolle anerkennen.<br>- Positives und reflektiertes Rollenverständnis entwickeln. | **Selbststeuerung**<br><br>- **Selbstregulation**<br>- Emotionen und Handlungsimpulse bewusst und konstruktiv regulieren.<br>- Die eigene Aufmerksamkeit fokussieren.<br>- Mit ungewohnten Situationen offen und flexibel umgehen.<br>- Die eigene Motivation selbstverantwortlich steuern.<br><br>- **Selbstsorge**<br>- Mit den eigenen Ressourcen und Regenerationsmöglichkeiten achtsam umgehen und für persönliches Wohlbefinden sorgen.<br>- Eigene Bewältigungsstrategien in Stresssituationen bewusst anwenden und (weiter-)entwickeln.<br>- Balance zwischen den (Selbst-)Erwartungen in verschiedenen Lebensbereichen und den persönlichen Ressourcen bzw. Grenzen finden.<br><br>- **Entscheidungsfähigkeit in der professionellen Rolle**<br>- Sich kritisch mit berufsbezogenen Themen und Wissensinhalten auseinandersetzen und eine eigenständige Position entwickeln.<br>- Eigene Denk- und Handlungsweisen erweitern.<br>- Bewusste Entscheidungen treffen und begründen.<br>- Konsequenzen des eigenen Handelns erkennen und Verantwortung dafür übernehmen. |
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| Sozial Sozial | **Zwischenmenschliches Gewahrsein**<br><br>- **Wirkung und Kongruenz der eigenen Person**<br>- Sich über die Wirkung der eigenen Person und des eigenen Verhaltens bewusst sein.<br>- Die eigene Kongruenz bzw. Inkongruenz in der professionellen Interaktion bewusst wahrnehmen.<br><br>- **Wahrnehmen der Interaktion**<br>- Sich selbst als Teil und Mitgestalter, Mitgestalterin der sozialen Interaktion wahrnehmen.<br>- Wechselwirkungen in der sozialen Interaktion und damit verbundene Abhängigkeiten erkennen und benennen.<br><br>- **Wahrnehmen der sozialen Wirklichkeit und Vielfalt**<br>- Unterschiedliche Lebenssituationen und die Menschen in ihrer Vielfalt differenziert wahrnehmen und anerkennen.<br>- Die Komplexität des sozialen Miteinanders anerkennen und aushalten. | **Empathie**<br><br>- **Perspektivenwechsel**<br>- Gefühle, Sichtweisen und Verhalten anderer im situativen und persönlichen Kontext verstehen und als gleichwertig anerkennen.<br>- Eine reflexive Distanz zu persönlichen Emotionen und Standpunkten einnehmen und sich in die Perspektive des Gegenübers versetzen.<br><br>- **Einfühlendes Verstehen**<br>- Gefühle und Motive der anderen Person emotional nachempfinden und gedanklich verstehen.<br>- Emotionen, Gedanken und Motive der anderen Person als Ausdruck persönlicher Bedürfnisse verstehen (wie bei sich selbst).<br><br>- **Wertschätzung prosozialer Tugenden**<br>- Grundlegende Werte im sozialen Miteinander wie Offenheit, Transparenz, Grosszügigkeit, Geduld, Vergebung, Demut, Zufriedenheit und Dankbarkeit schätzen und pflegen.<br>- Bedürfnisse und Grenzen anderer Personen achten. | **Interaktionsgestaltung**<br><br>- **Beziehungsgestaltung**<br>- Beziehungen aktiv, verlässlich und vertrauenswürdig gestalten.<br>- Einen bewussten und reflektierten Umgang mit Nähe und Distanz sowie mit Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen pflegen.<br>- In Konfliktsituationen eigene Anteile reflektieren und zur konstruktiven Konfliktbewältigung beitragen.<br><br>- **Unterstützung geben und annehmen**<br>- Anderen bedürfnis- und situationsgerechte Unterstützung anbieten unter Wahrung einer grösstmöglichen Selbständigkeit des Gegenübers.<br>- Sich selbst bei Bedarf rechtzeitig Unterstützung holen.<br><br>- **Konstruktive Kommunikation**<br>- Achtsam, gewaltfrei und transparent kommunizieren.<br>- Dem Gegenüber aktiv zuhören.<br>- Im sprachlichen, para- und nonverbalen Ausdruck übereinstimmen.<br>- Die eigene Meinung klar und verständlich ausdrücken sowie überzeugend vertreten.<br>- Positive und kritische Feedbacks konstruktiv geben und annehmen.<br><br>- **Kooperation**<br>- Mit anderen situationsadäquat zusammenarbeiten sowie angemessen Verantwortung für die Gruppenaufgaben und den Gruppenprozess übernehmen.<br>- Für andere Meinungen offen sein und Bereitschaft zu Kompromiss- und Konsenslösungen zeigen.<br>- Unterschiedliche Rollen übernehmen und diese kontextgerecht und situationsangepasst gestalten und einhalten. |
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| | Anerkennung von Interdependenz | Anerkennung gemeinsamer Menschlichkeit | Gemeinschaftsbezogenes Engagement |
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