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Modelle der Unterstützung für Mütter bei häuslicher Gewalt
Bedingungen der Mütterberatung (und gegebenenfalls Väterberatung) den
oft schwierigen Lebensbedingungen der Betroffenen angepasst werden.
In einigen Fällen ermöglicht ein aufsuchender Beratungsansatz im Hinblick auf (1) Kontaktaufnahme, (2) Struktur, (3) Teilnahme und (4) Inhalt, beziehungsweise Methode, dass die Hilfe angenommen werden kann.
1. In Krisen, wenn Klienten/-innen subjektiv und objektiv - vielfach aus
Scham oder Überlastung - nicht in der Lage sind, Termine zu vereinbaren oder Vereinbarungen einzuhalten, sollte seitens der Professionellen
nicht nur ein einmaliges, sondern ein wiederholtes Beratungsangebot
gemacht werden.
2. Aufsuchende Beratung beinhaltet aber auch die Möglichkeit, sich räumlich und zeitlich auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden einzustellen.
§žęȱ û‘›Ž—ȱ ˜‹’•’§œ›Ž—£Ž—ǰȱ £ž–ȱ Ž’œ™’Ž•ȱ Šž›ž—ȱ Ž›ȱ Ž›Žžung anderer Kinder dazu, dass Hilfe nicht in Anspruch genommen werden kann (vgl. auch Gauly und Traub in diesem Band). Hausbesuche
können eine Erleichterung bedeuten und dazu beitragen, die familiären
˜—Ě’”Žȱ ‹ŽœœŽ›ȱ £žȱ ŸŽ›œŽ‘Ž—ȱ ž—ȱ Ž§‘›ž—Ž—ȱ Ž›ȱ ’—Ž›ȱ Ž’—£žschätzen.
3. Auch in Bezug auf die Teilnahme an Beratungsgesprächen ist eine ge’œœŽȱ•Ž¡’‹’•’§ȱ—㝒ǯȱœȱ’œȱ ’Œ‘’ǰȱŠœȱȅŽĴ’—ȁȱŽ›ȱŠ”žŽ••Ž—ȱ’žŠ’on anzupassen sowie Unterstützer/innen der Beteiligten einzubeziehen,
um zusätzliche Ressourcen für die Kinder zu erschließen.
4. Wichtig ist ein Beratungsangebot, welches sich weniger an einer bestimmten Theorie oder Methode orientiert, sondern vom Alltag der
Klienten/-innen ausgeht. Die Ergebnisse der sogenannten JES-Studie
zeigen, wie wichtig eine optimale Hilfewahl in Kooperation mit den
Ž›˜ěŽ—Ž—ȱ ’œȱ ǻ ȱ ŘŖŖŘǼǯȱ ’—ȱ ’—Ž›’œ£’™•’—§›Žœȱ ŽŠ–ǰȱ ’—œ’ž’˜—Ž—û‹Ž››Ž’Ž—Žȱ ˜˜™Ž›Š’˜—Ž—ǰȱ ž™Ž›Ÿ’œ’˜—ȱ ž—ȱ žŠ•’棒ޛž—Ž—ȱ
zum Thema häusliche Gewalt bilden hierfür eine wichtigen Ausgangspunkt.
Beratung bei häuslicher Gewalt verlangt aufgrund der Vielschichtigkeit und
Gefährdungen eine kontinuierliche, kritische Reflexion des professionellen
Handelns im Team, im Rahmen bestehender Kooperationen sowie in Ausund Weiterbildung.
Literatur
Aldridge, M.L. & Browne, K.D. (2003): Perpetrators of spousal homicide. TRAUMA, VIOLENCE
& ABUSE, Vol. 4, No. 3: 265-276.