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VI. Die Folgen für die Kinder als Thema in der Täterarbeit
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Sigurd Hainbach / Christoph Liel
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Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt zum Thema „Väterverantwortung“ - ein
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noch wenig beachtetes Thema der gewaltzentrierten Trainingsprogramme
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Nachdem Partnerschaftsgewalt in der öffentlichen Wahrnehmung langsam
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und immer stärker auch als mögliche Gefährdung des Kindeswohls begriffen wird, ergeben sich neue Fragestellungen für die bestehenden Täterprogramme. Schließlich hat bereits ein hoher Prozentsatz der teilnehmenden
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Männer eigene Kinder, gleichzeitig geraten die bestehenden Gruppenangebote hinsichtlich der Thematik „väterliche Verantwortung“ an ihre Grenzen.
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Am Beispiel des Münchner Informationszentrums für Männer werden im Folgenden die Täterprogramme gegen Partnerschaftsgewalt vorgestellt und danach werden Ideen und Ziele zur Umsetzung spezialisierter Väterprogramme
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entwickelt, da gewalttätige Väter gerade in konfliktgeladenen Trennungssituationen öffentlich auffällig werden und oft eine besondere Bedrohung für die
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Frauen und Kinder darstellen. Dazu wird auf die Täterlogik dieser Männer
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eingegangen, die ihnen dazu dient, die Schädigung der Kinder durch die eigene Gewalt auszublenden. Strategisches Handeln kann dabei Teil ihres Gewaltproblems sein, daher sind verlässliche Kooperationen im Helfersystem
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und klare Rahmenbedingungen der Maßnahmen von besonderer Bedeutung.
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Diese haben sich bereits in den bestehenden Trainingsprogrammen als wichtiges Wirkungskriterium erwiesen.
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Begründungszusammenhänge
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Die Auseinandersetzung mit Männern, die in Partnerschaften gewalttätig sind,
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hat im Münchner Informationszentrum für Männer (MIM) eine lange Tradition. Seit fast zwanzig Jahren werden gewaltzentrierte Gruppenprogramme
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für diese Zielgruppe angeboten, zu Beginn im privaten Umfeld durch den
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Vereinsgründer und seit der Eröffnung des MIM 1988 als fester Bestandteil
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des regulären Beratungsangebotes. Gegründet wurde das MIM ursprünglich
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durch ein Mitglied der Hamburger Gruppe Männer gegen Männergewalt®,
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in München war es allerdings das Ziel, eine allgemeine Anlaufstelle für Männer aufzubauen. So gibt es heute im MIM neben gewaltzentrierten Angeboten
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