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Psychodramatische Gruppentherapie für Mädchen und Jungen
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der Gruppenstunden und die sich daraus ergebenden Eltern- und Helferkontakte kosteten viel Zeit, führten schließlich aber zu einer umfassenden und
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vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Familie.
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Kinderpsychodrama
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Bedeutung der Gruppenerfahrung
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Kinder können im gemeinsamen Spiel ihre Konflikte und Ressourcen aktiv
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und ganzheitlich ausleben. Die Gruppe erlaubt den Kindern in Rollen zu
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schlüpfen, die nicht durch Alter, Geschlecht oder familiäre Aufträge festgelegt sind. Das Setting einer Gruppe birgt nicht zuletzt die große Chance
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und Herausforderung, sich den anderen zu stellen: eigene Wünsche und Bedürfnisse zuzulassen und zu erkennen, Ansprüche zu stellen, Kompromisse
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auszuhandeln, Normen, Regeln und Sanktionen mitzugestalten und zu akzeptieren. (vgl. Aichinger/Holl 1997). Gruppenerfahrungen sind somit immer
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auch kooperative, solidarische Gemeinschaftserfahrungen, die gerade für
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Kinder aus Familien, die genau daran scheitern, von wesentlicher Bedeutung
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sind. Gruppentherapie ist nicht nur ein Ort, in dem Szenen der Familie und
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der eigenen Lebenswelt reinszeniert werden, sondern stets auch neu formiert
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und dadurch soziale Kompetenz entwickelt werden kann. (vgl. Petzold, 2004).
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Nach Moreno (1973) dem Begründer der Gruppenmethode “Psychodrama“,
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geht es dabei immer um die Förderung von Spontaneität und Kreativität, um
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die Ausgestaltung und Entwicklung neuer Rollen und Verhaltensweisen.
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Aktivierung beider Gehirnhälften
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Das Spielen der Geschichten mit dem ganzheitlichen Einsatz des Körpers, der
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Motorik, der Bewegung, ebenso wie auch der Einsatz des Geistes, der Kreativität und der Aktivierung aller Sinne ermöglicht Lerneffekte sowohl auf kognitiver wie auch auf intuitiv-emotionaler Ebene. Beide Hirnhälften werden
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dabei angesprochen, aktiviert und in Verbindung gebracht. Aus der neueren
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Hirnforschung wissen wir, wie wichtig es für die Entwicklung des Gehirns
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ist, dass die Durchlässigkeit dieser Verbindungen gefördert wird.
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