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Nangilima - ein ambulantes Gruppenangebot für Kinder
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den Gruppenleiterinnen eine eigenständige Unterstützung fanden, die spezifisch ihre Bedürfnisse in den Blick nahmen und mit vertraten.
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Wir erlebten die Mütter sehr motiviert, sich mit uns über ihre Kinder, ihr
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aktuelles Befinden und ihre Entwicklung auszutauschen. Oft nutzten sie dazu
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zum Beispiel auch die Begegnungen beim Bringen und Abholen der Kinder.
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Ihre Motivation begründete sich in der Sorge, ihr Kind könne durch das Vorgefallene nachhaltig in seiner Entwicklung beeinträchtigt sein. Gleichzeitig
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fühlten sie sich zum Teil auch schuldig, weil es diese Gewalt miterlebt hatte.
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Sie hatten große Hoffnungen, dass ihr Kind durch die Gruppe bei der Aufarbeitung der belastenden familiären Erlebnisse unterstützt werden würde.
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Nach der ersten Pilotgruppe nahmen wir die Möglichkeit der „pro - aktiven“ Kontaktaufnahme zum Vater in die Konzeption auf (s.o.), um den Kindern mehr gerecht zu werden, für die der (zum Teil realisierte) Kontakt und
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die Aufrechterhaltung der Beziehung zum Vater von großer Bedeutung war.
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So versuchten wir in der zweiten Pilotgruppe zu einem Vater den Kontakt
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herzustellen, was uns jedoch nicht gelang. Unsere Hypothese war, dass bei
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ihm eine zu große Abwehr gegenüber der Auseinandersetzung mit dem Thema „häusliche Gewalt“ bestand.
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Folgeperspektiven für Kind und Mutter
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Durch die im Schnitt fast einjährige Teilnahme der Kinder an der Gruppe war
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es i.d.R. möglich, relativ präzise Aussagen mit Mutter und Kind darüber zu
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treffen, was das Kind für seine zukünftige Entwicklung brauchte. In manchen
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Fällen war das Erstellen vertiefter diagnostischer Erkenntnisse durch weitere
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Fachkollegen (z.B. Kinderpsychologin, -psychiater) notwendig. Dabei hatte
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sich gezeigt, dass die Teilnahme an der Kindergruppe häufig einen Baustein
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der notwendigen Unterstützung darstellte, dass aber parallele oder anschließende Angebote wichtig waren.
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Folgende sinnvolle Schritte ergaben sich dabei für Kinder (und Mütter)
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während und in Folge der Gruppenteilnahme: Fortsetzung der Gespräche mit
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Mutter und Kind auch nach Beendigung der Gruppenteilnahme; Einzelarbeit
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bei einer der beiden Gruppenleiterinnen, einer Kinder- und Jugendtherapeutin; Vermittlung weiterer Unterstützungsangebote, bspw. sozialpädagogische
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Familienhilfe; Wechsel der Schulart; therapeutische und medikamentöse Behandlung bei einer Kinder- und Jugendpsychiaterin, Beitritt zu einem örtlichen Fußballverein; Förderung künstlerischer Interessen durch Erlernen
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eines Musikinstrumentes.
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Die erfolgreiche Umsetzung dieser Folgeperspektiven hängt allerdings
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sehr stark von der wichtigsten Bezugsperson - i.d.R. ist das die Mutter - ab.
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Deshalb war es auch von großer Bedeutung, den Bedarf der Mütter für sich
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