Generated pages/ subfolders for all documents: - arbeit: 386 pages - praxis: 297 pages - EPG: 11 pages Page numbers are 0-based PDF indices matching the book viewer. Extracted using pdftotext.
53 lines
3.0 KiB
Markdown
53 lines
3.0 KiB
Markdown
Hochuli Freund
|
||
|
||
31.7.17 S. 206
|
||
|
||
Teil 2 Arbeitsfeldspezifische Konkretisierungen und Arbeitsmaterialien
|
||
Tab. 6: Fallbesprechung Ziele – Fortsetzung
|
||
• Wenn wir zaubern könnten: Was könnten wir dann erreichen, wie
|
||
sähe die Situation dann aus?
|
||
• Was möchten wir Professionelle selber erreichen in diesem Fall? Was ist
|
||
uns wichtig?
|
||
• Wie lautet das Ziel für uns (also das Unterstützungsziel)?22
|
||
• Welche Ideen/Anregungen für Bildungsziele könnten ins Gespräch mit
|
||
der Klientin eingebracht werden?
|
||
Variante mit Klient:
|
||
Bildungsziel formulieren
|
||
|
||
Mögliche Fragen für die Moderation:
|
||
|
||
2.7
|
||
|
||
• Was soll sich verändern? Was möchtest Du/möchten Sie erreichen?23
|
||
• ›Wunderfrage‹: Angenommen, Sie schlafen heute Abend ein und über
|
||
Nacht passiert ein Wunder. Das Problem, das Sie belastet, ist schon gelöst. Einfach so/Sie haben es nicht einmal gemerkt/Sie wissen auch
|
||
nicht, dass und wie das Wunder geschehen ist, weil sie geschlafen haben. Woran werden Sie am Morgen, wenn Sie aufwachen, als erstes
|
||
erkennen, dass ein Wunder passiert ist? Wer würde es ausser ihnen
|
||
zuerst bemerken? Woran? Wer noch? Woran noch? Und woran noch?
|
||
|
||
Fallbesprechung Interventionsplanung
|
||
|
||
Tab. 7: Fallbesprechung Interventionsplanung
|
||
Einleitung
|
||
Moderation: »Wir haben uns schon viel mit dem Fall X beschäftigt, haben versucht herauszuarbeiten, worum genau es hier geht, und zu verstehen, was schwierig/behindernd
|
||
ist. Nun hat X ein Bildungsziel für sich herausgearbeitet, und wir wollen heute herausfinden, was man tun könnte, welche Interventionsmöglichkeiten es gibt, um dieses
|
||
Ziel zu erreichen (oder: Wir haben ein Unterstützungsziel für uns selber formuliert).
|
||
Zunächst gibt es eine kreative offene Phase, in der wir uns keinerlei Denkbarrieren auferlegen. Anschliessend bewerten wir die verschiedenen Möglichkeiten. Erst danach machen wir uns an die konkrete Interventionsplanung.«
|
||
(Zeitbedarf: 10–15 Min.)
|
||
Die Falleinbringerin stellt die Fallthematik, die Arbeitshypothese und das vereinbarte
|
||
Bildungsziele und/oder Unterstützungsziel vor (evtl. auch Auftrag, besondere Ressourcen), und stellt die Frage: ›Was könnten wir nun tun?‹
|
||
(Zeitbedarf: 5 Min.)
|
||
Anmerkung:
|
||
Es empfiehlt sich, diese Fallbesprechung gemeinsam mit einem Klienten (oder einem
|
||
Klientensystem) durchzuführen und die Methode des ›reflecting team‹ zu nutzen. Dabei
|
||
bringen die fallführende Sozialpädagogin und der Klient den Fall ein und hören bei der
|
||
Suche nach und der Reflexion von Interventionsmöglichkeiten nur zu.
|
||
|
||
22 Beispiele für ein Unterstützungsziel: ›Es ist uns gelungen, die Motivation von X für
|
||
eine Zusammenarbeit mit uns zu wecken.‹ – ›Wir wissen, mit Hilfe welcher Ressourcen von X wir sie erreichen und Ansatzpunkte für einen gemeinsamen Arbeitsprozess
|
||
finden können.‹
|
||
23 Beispiele für ein Bildungsziel: ›Ich habe Freunde gefunden, mit denen ich mich gut verstehe/bei denen ich ›ich selber‹ sein kann.‹ – ›Ich kann eine Ausbildung machen, die
|
||
mir Freude macht und mir entspricht.‹
|
||
|
||
206
|