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Abb. 6: Aspekte des Konzepts KPG

• Kern: Prozessmodell Im Zentrum des Konzepts steht ein Prozessmodell mit zwei Phasen (analytisch-diagnostische und Handlungshase) sowie sieben Prozessschritten. Das Modell dient als Orientierungsrahmen für das eigene Nachdenken der Fachkräfte sowie zur Gestaltung der Kooperation (siehe oben, Kap. 7.2.) • Basis: Wissen und Selbstverständnis Soziale Arbeit Das Konzept Kooperative Prozessgestaltung ist professionstheoretisch fundiert und ordnet sich ein in die handlungstheoretische Perspektive innerhalb der Professionalisierungsdebatte. Die spezifischen strukturellen Rahmenbedingungen, die das Handeln der Fachkräfte Sozialer Arbeit prägen die sog. Strukturmerkmale Sozialer Arbeit ( Kap. 3.2.) werden in den Blick genommen und berücksichtigt, beispielsweise die Tatsache, dass Veränderungen bei Menschen nicht herstellbar sind und personenbezogene soziale Dienstleistungen nur in einem dialogischen Verständigungsprozess gemeinsam von Professionellem und Klientin erbracht werden können. Die professionsethische Ausrichtung des Konzepts beinhaltet die Verpflichtung gegenüber den Werten der Profession (u. a. Autonomie der