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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 127
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Kooperative Prozessgestaltung im Eingliederungsmanagement
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Eine praxisfeldspezifische Ausdifferenzierung
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des Konzepts Kooperative Prozessgestaltung
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Ursula Hochuli Freund
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Die Methodik Kooperative Prozessgestaltung (KPG) ist ein Praxisfeld-übergreifend einsetzbares, methodenintegratives, auf Kooperation basierendes Konzept
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für die Gestaltung des professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit. Dieses
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generalistische Konzept wird in diesem Beitrag für das Eingliederungsmanagement konkretisiert – für jene Arbeitsfelder also, in denen es um Unterstützung
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bei der Integration oder Reintegration in Erwerbsarbeit unter erschwerten Bedingungen geht.1
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1
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Rahmenbedingungen professionellen Handelns
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im Eingliederungsmanagement
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Das Konzept KPG hat ein professionstheoretisches Fundament. Dazu gehören
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insbesondere die Strukturbedingungen professionellen Handelns in der Sozialen
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Arbeit sowie die professionsethische Ausrichtung. Das dritte Element dieses
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Fundaments ist die Notwendigkeit eines Orientierungsrahmens für die Gestaltung des Handelns.
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1.1
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Strukturmerkmale
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Im Folgenden werden jene drei Strukturmerkmale erläutert, welche die Arbeitsfelder des Eingliederungsmanagements entscheidend prägen: das Spannungsfeld
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zwischen Hilfe und Kontrolle, das strukturelle Technologiedefizit sowie die Koproduktion.
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1 Dieser Artikel wurde zunächst verfasst für das ›Handbuch Eingliederungsmanagement‹
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von Geisen und Moesch, das 2017 erscheinen wird. Für diesen Band hier wurde der
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Text leicht gekürzt. Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Zustimmung der beiden Herausgebenden.
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