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Fathering After Violence
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wortkatalog nach Hause zu gehen, der dann sofort in der elterlichen Praxis umgesetzt werden kann. Auch in dem Katalog von Standards für Täterprogramme „Statements of Principles and Minimum Standards of Practice for Domestic Violence Perpetrator Programmes and Associated Women’s Services” der britischen National Association for Domestic Violence Perpetrator Programmes and Associated Support Services (RESPECT) wird das Thema „Kinder und häusliche Gewalt“ ausdrücklich aufgeführt. Die Bedeutung eines speziellen Angebots für die Kinder der Männer und Frauen, mit denen gearbeitet wird, wird ausdrücklich hervorgehoben. Solange solche spezifischen Angebote noch nicht integraler Bestandteil der Projekte sind, ist die Vernetzung und Zusammenarbeit der Täterarbeit mit bestehenden Beratungsangeboten für Kinder sicherzustellen. Wenn nicht direkt mit den Kindern gearbeitet wird, ist die Weitervermittlung an geeignete Beratungseinrichtungen zu gewährleisten. Zur Zeit ist RESPECT bemüht, separate Prinzipien und Minimal Standards für ein an die Täterarbeit angegliedertes eigenständiges Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche zu erarbeiten. Mit der Gewährleistung von Sicherheitsaspekten für die Kinder von Teilnehmern an Täterprogrammen befasst sich in den RESPECT-Statements ein eigenständiges Kapitel. Hier werden die Projekte dazu verpflichtet, ȡ aktive Sicherheitsmaßnahmen für die Kinder ihrer Klientel zu ergreifen und zu gewährleisten, dass in allen Aspekten der Arbeit die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder sichergestellt sind, ȡ alle Details ihrer Klientel zu dokumentieren, die auf Risiken für die Sicherheit der Kinder schließen lassen, ȡ regelmäßig die Sicherheitsrisiken für die Kinder zu überprüfen und gegebenenfalls entsprechend den Sicherheitsinteressen der Kinder zu handeln, ȡ eine aktive Vernetzung mit den kommunalen psychosozialen Beratungsstellen einzugehen. In Bezug auf die Etablierung von Angeboten für Kinder in Fällen häuslicher Gewalt kommt RESPECT zu dem Ergebnis, dass es zur Zeit nur sehr wenige britische Täterprogramme gibt, die eigenständige Angebote für Kinder in ihre Arbeit integriert haben. In Kalifornien gehört die Einbeziehung der Thematik väterlicher Verantwortung sogar zu den staatlichen Standards für Täterprogramme. Strafgerichte weisen dort Täter in Batterer Intervention Programs, die das Thema „Auswirkungen der Misshandlungen auf Kinder“ beinhalten müssen. Allerdings beträgt die standardmäßige Dauer kalifornischer Programme insgesamt 52 Wochen (Edleson et al. 2003: 22). In den USA existieren seit den 90er Jahren spezielle Trainingsprogramme zum Thema „Fathering After Violence“. In St. Paul (Minnesota) wird ein Curriculum über eine Dauer von 12 Wochen mit jeweils 2 ½ stündigen Sitzungen durchgeführt. Ähnlich dem britischen RESPECT-Programm bearbeiten die Module dieser Kurse folgende Themen: