1.5 KiB
7.1.3.1Familie F.
7.1.3.1.1 Überweisungskontext Eine Mitarbeiterin (G. R.) des Sozialdienstes des psychiatrischen Krankenhauses wendet sich mit folgender Anfrage an den SpDi: Frau F. sei zum zweiten Mal wegen einer Psychose in stationärer Behandlung. Sie sei verheiratet, habe drei kleine Kinder und dränge sehr nach Hause. Sie lasse sich auf der Station wenig auf die Behandlung ein. Die Sozialarbeiterin fand es sinnvoll, einen Kontakt zum SpDi herzustellen, damit Frau F. nach der Entlassung zu Hause unterstützt werden könne. Jedoch sei es vermutlich schwierig, einen Kontakt zu ihr herzustellen – es sei möglich, dass sich Frau F. auch darauf nicht einlasse. Wir vereinbaren, dass die Sozialarbeiterin klären soll, ob Frau F. bereit sei, mich, die Mitarbeiterin des Sozialdienstes, bei einem gemeinsamen Termin im Krankenhaus kennen zu lernen. 7.1.3.1.2 Das erste Gespräch Nachdem ich (G. R.) mich und den SpDi vorgestellt habe, ist ein Gespräch über die Situation von Frau F. und über die Situation nach der letzten Entlassung aus dem Krankenhaus möglich. Wir vereinbaren, zu gegebener Zeit uns darüber zu verständigen, was für sie und ihre Familie nach der Entlassung hilfreich sein könnte. Frau F. ist noch einige Wochen in stationärer Behandlung. Kurz vor der Entlassung findet auf der Station noch ein gemeinsames Gespräch mit der behandelnden Ärztin, dem Sozialdienst, Frau F. und mir statt. Nach Einschätzung des Krankenhauses sei es für eine Entlassung noch zu früh. Frau F. drängte zu diesem Zeitpunkt sehr nach Hause.