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Einschränkungen des Alltags; Reframing; durch Erfahrung lernen; das eigene Leben in die Hand nehmen; Aufmerksamkeit für die Wunder des Lebens; Unterschiede wahrnehmen und akzeptieren; Verlust und Wiedergewinnung des Realitätsbezuges; Veränderung und Zukunftsorientierung; Werte und die notwendige Selbstdisziplin für die Verwirklichung von Zielen (Rosen 1990). Ericksons Geschichten sind eher alltagssprachlich, ihre Botschaft ist leicht verständlich und doch tiefsinnig. Rosen hat eine Vielzahl von ihnen dokumentiert (ebd.). Außer den für eine bestimmte Familie bzw. Adressatin erfundenen Geschichten lassen sich auch Märchen, Mythen und Fabeln verwenden, deren zentrales Thema eine Ähnlichkeit mit dem der Familie aufweist. Peseschkian verwendet dazu orientalische Märchen. Ihre Botschaften über ein gelungenes Leben stehen im Widerspruch zu den Ansprüchen unserer Kultur. Sie betonen Fantasie, Intuition, Gelassenheit, Humor statt traurigen Ernst, weniger das Handeln als die Muße, mehr die Geselligkeit als den individualistischen Rückzug auf die eigene Person, mehr die Freude am Genuss als das Streben nach Höchstleistung. Sie verdeutlichen andere Aspekte der menschlichen Existenz, die zum persönlichen Wachstum genauso erforderlich sind wie Vernunft, Arbeit, Disziplin und Leistung – die Werte des westlichen Kulturkreises. Sie regen eigene Denk-, Fantasie- und Suchprozesse an, weisen auf alternative Lebensentwürfe hin, ohne zu pädagogisieren und zu moralisieren. Auch Märchen unseres Kulturkreisen können diese Aufgabe übernehmen, allerdings haben sie häufig den Nachteil eines dichotomen Wirklichkeitsverständnisses: Die Menschen sind entweder gut oder böse, dumm oder schlau, faul oder fleißig. Die Geschichten des Orients betonen dagegen das menschenfreundlichere Sowohl-als-auch; sie vermeiden das Idealbild des Wahren, Schönen und Guten, für dessen Durchsetzung schon viele Scheiterhaufen im christlichen Abendland brannten. „Wieder einmal gab ein angesehener Scheich ein großes Fest. Alle Würdenträger des Ortes waren eingeladen. Nur der Mullah nicht. Trotzdem sah man ihn unter den Gästen, bei denen er sich wohl fühlte wie ein Fisch im Wasser. Etwas schockiert nahm ihn ein Freund zur Seite: ‚Wie kommt es, daß du hier bist? Du bist doch gar nicht eingeladen.‘ Voller Nachsicht antwortete der Mullah: ‚Wenn schon der