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nicht mehr. Er war zu seinem Hausarzt gegangen und hatte um ein Rezept für 18 Kapseln gebeten. Der Hausarzt bekam es mit der Angst zu tun und entschuldigte sich, daß er es überhaupt zugelassen hatte, daß aus ihm ein Barbituratabängiger geworden war. Er schickte ihn zu mir. Ich fragte den alten Mann, ob er wirklich seine Schlaflosigkeit überwinden wolle, ob er wirklich seine Drogenabhängigkeit loswerden wolle. Er sagte ja und war sehr aufrichtig und ehrlich. Ich sagte ihm, er könne es leicht bewerkstelligen. Als ich seine Geschichte aufgeschrieben hatte, hatte ich erfahren, daß er in einem großen Haus mit Holzfußboden lebte. Das Kochen und Abwaschen besorgte meist er, während sein Sohn die Hausarbeit machte – insbesondere das Wachsen der Fußböden, was der alte Mann haßte … Ich erklärte also dem alten Mann, ich könne ihn heilen, und es würde ihn höchstens acht Stunden Schlaf kosten, und das wäre alles – ein sehr niedriger Preis … Ich erklärte ihm, daß er am nächsten Abend um 8 Uhr, statt schlafen zu gehen, die Bohnerwachsdose und einige Tücher holen solle. ‚Das kostet Sie ja nur 1½ Stunden Schlaf oder höchstens 2, und Sie fangen an mit dem Polieren dieser Fußböden. Sie werden das hassen, und Sie werden mich hassen; während die Stunden sich hinschleppen, werden Sie nicht sehr nette Gedanken für mich haben. Aber polieren Sie die ganze Nacht diese Fußböden, und gehen Sie am nächsten Morgen um 8 zur Arbeit. Hören Sie um 7 Uhr mit dem Polieren auf, dann haben Sie eine ganze Stunde Zeit für das Aufstehen. Am nächsten Abend um 8 bleiben Sie wieder auf und polieren den Fußboden. Sie sollten wirklich den ganzen Fußboden wieder polieren, und es wird Ihnen nicht gefallen. Aber Sie werden höchstens zwei Stunden Schlaf verlieren. Am nächsten Abend machen Sie dasselbe und in der vierten Nacht noch einmal dasselbe.‘ In der ersten Nacht polierte er den Fußboden, in der zweiten Nacht und in der dritten Nacht. In der vierten Nacht sagte er sich: ‚Ich habe es satt, mich an die Anordnungen dieses verrückten Psychiaters zu halten, aber es ist wohl besser, wenn ich es mache.‘ Er hatte sechs Stunden Schlaf verloren; er musste noch zwei weitere verlieren, bevor ich ihn richtig geheilt hatte. Er sagte zu sich selbst: ‚Ich glaube, ich lege mich ins Bett und ruhe für eine halbe Stunde meine Augen aus.‘ Am nächsten Morgen um 7 Uhr wachte er auf. Am folgenden Abend befand er sich in einem