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Raw Blame History

als therapeutische Gemeinschaft organisierte Station eines psychiatrischen Krankenhauses (Dörner u. Plog 1992), eine nichtpsychiatrische Wohngemeinschaft für ehemalige psychiatrische Patientinnen z. B. „Soteria“ (Aebi et al. 1993) oder eine Gemeinschaft im Rahmen des betreuten Jugend- und Paarwohnens. Freizeitgestaltende Gruppen mit begrenzter Dauer (z. B. einmal pro Woche zwei Stunden) sind besonders in der Jugendarbeit von Bedeutung. Hier treffen sich Kinder und Jugendliche, um unter Anleitung Mopeds und Fahrräder zu reparieren, zu basteln, Sport zu treiben, Musik zu machen oder samstags abends eine Disco zu veranstalten. Es ist sicher von Vorteil, wenn solche Gruppen von einer kontinuitätssichernden, zu weiteren Veranstaltungen einladenden und auch Beratungen durchführenden Einrichtung wie einem Jugendzentrum, Kinderhaus oder Stadtteilzentrum angeboten werden. Gerade in einer gesellschaftlichen Situation, in der viele Jugendliche in ihren Familien und der Erwachsenenwelt außer Konsumangeboten kaum soziale Orientierung, psychischen Halt und emotionale Geborgenheit erfahren, können solche Einrichtungen über ein breites Angebotsspektrum zu einer sinnvollen, den gesamten Alltag übergreifenden Freizeitstrukturierung beitragen. In diesem Sinne sind solche Gruppenangebote auch präventive Angebote gegen Verwahrlosung und Gewalt. Quer zu dieser Systematisierung von Gruppen stehen die Kategorien offen vs. geschlossen, zeitlich begrenzt vs. unbefristet, homogen vs. inhomogen, Selbsthilfegruppen vs. professionell geleitete Gruppen.

Offene Angebote enthalten keine Verpflichtung zu einer steten Anwesenheit während der Gruppenzeit; ihr Vorteil besteht in der Niedrigschwelligkeit. Geschlossene Gruppen beginnen und enden von Ausnahmen abgesehen mit den gleichen Teilnehmerinnen; ihr Vorteil ist der Vertrauen bildende Rahmen