2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/338.md

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beteiligten Diensten/Einrichtungen/Personen gebildet. Das erweiterte Unterstützungssystem bezieht darüber hinaus die am Hilfeprozess indirekt und diskontinuierlich beteiligten Mikro-, Meso-, Exo- und Makrosystemen mit ein. In der Einzelfallhilfe wird die Verbindung zwischen dem Kern und dem äußeren Feld des Unterstützungssystem formell durch eine Case-Managerin gewährleistet. Im Rahmen der durch das KJHG beschriebenen Jugendhilfe ist dies die Bezirkssozialarbeiterin des ASD. Im Rahmen der sozialen Gruppenarbeit gilt es zu beachten, dass es hier nicht nur eine Auftraggeberin, sondern eine Gruppe von Auftraggeberinnen gibt, die ein weiteres System innerhalb des Unterstützungssystems bildet. Die Gemeinwesenarbeit erweitert die Perspektiven von Einzelfallhilfe und sozialer Gruppenarbeit. Zum Beispiel könnten sich aus der sozialpädagogischen Arbeit mit einer Gruppe obdachloser Menschen eine Aufklärungskampagne innerhalb des Gemeinwesens oder Verhandlungen mit dem städtischen Wohnungsamt ergeben mit dem Ziel, Wohnraum für diese Gruppe zu schaffen. Die Verknüpfung von Exo- und Makrosystemen ist dagegen nicht an einen Einzelfall gebunden, sondern soll günstige psychosoziale Entwicklungschancen für alle im Gemeinwesen lebenden Menschen und speziell die hier benennbaren Problemgruppen herstellen. In der Arbeit in sozialen Organisationen werden die eigene soziale Organisation und ihre Unterstützungsangebote, im Bereich der Qualitätssicherung die Supervision und Selbstevaluation zum Thema.