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Abb. 8: Ablenken (nach Satir 1989, S. 93) Ablenken (ebd., S. 93): Die Körpersprache als kommentierender Kontext der verbalen Botschaft vermittelt die Schwierigkeit, in der aktuellen Situation psychisch präsent zu sein und sich ihren Erfordernissen auszusetzen. Der Körper zeigt sich unruhig und mit ständigen Richtungswechseln. Die Inhalte des Gesprochenen wechseln schnell und unvermittelt entlang einer für die anderen unverständlichen inneren Assoziationskette. Es entstehen thematische Brüche und Verschiebungen (vgl. Wynne u. Singer 1965). Unter dem Selbstoffenbarungsaspekt heißt die Botschaft: „Ich habe keinen sicheren Platz im Leben, mein Tun ist für die anderen bedeutungslos.“ Als Appell vermittelt sie die Aufforderung, keine Festlegung zu fordern. Als Beziehungsstrategie verhindert sie Kontinuität und Beziehungsdefinitionen. Anklagen, Beschwichtigen, Rationalisieren und Ablenken werden interpersonell zu Beziehungsmustern verknüpft. Diese können