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(Elemente) einer sozialen Situation zu einer in den Vordergrund der Betrachtung tretenden, vom Hintergrund abgegrenzten einheitlichen Gestalt. Deren sich selbst organisierende Strukturen werden durch die Interaktion dieser Teile selbst geschaffen und erhalten zugleich das Gesamtsystem. Beispiel: Mutter, Vater, Tochter und Sohn werden als Elemente des Familiensystems gesehen, deren allseitige Kommunikation Verhaltensregeln schafft, die das System selbst erhalten. Regeln wie „Am Samstag beteiligen sich alle Familienmitglieder am Hausputz“ bringen diese in einer Beziehungssituation zusammen, in der sie sich als Mitglieder ihrer und keiner anderen Familie erleben und definieren können. Transzendental: Die Interaktionen zwischen den Teilen eines Systems erschaffen seine Organisation, d. h. das sie verbindende Muster. Erst durch das Muster entsteht die Gestalt, durch welche das System in seiner Besonderheit identifizierbar ist. Das Muster wiederum gibt den Interaktionen ihren Sinn und macht sie zu für das System bedeutsamen kommunikativen Handlungen. Sie werden dadurch zum Teil der bewussten und dargestellten Geschichte des Systems (Tradition) und ermöglichen dessen Zukunft. Muster und aktuelle Interaktionen sind also in einer Rückkoppelungsschleife verbunden: Das Muster entsteht als neue Qualität aus den Interaktionen und ermöglicht zugleich, dass Interaktionen Sinn ergeben, also zu Informationen werden. In sozialen Systemen setzt sich das Muster aus Rollen, Regeln, Statuszuschreibungen und immer wiederkehrenden Verhaltenssequenzen zusammen. Bateson hat für die menschliche Kommunikation drei Beziehungsmuster identifiziert und nannte sie Symmetrie, Komplementarität und Reziprozität (siehe Ritscher 1998, S. 204 ff.). Darüber hinaus gibt es Muster der Gleichzeitigkeit und Ungleichzeitigkeit, der Kontinuität und der Unterbrechung.