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328 Burnout Syndrom, das emotionale Erschöpfung von sozialen Fachkräften durch ihren Beruf beschreibt, auf den Verlust der Beziehung zu den Klientinnen (Distanziertheit) und auf den Verlust von Leistungszufriedenheit hinweist. Als mögliche Ursachen werden Arbeitsumwelt und persönliche Merkmale benannt, ergänzt durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen und soziales Umfeld. Deprivation Entbehrung, Mangel, Verarmung. Developmental Trauma Disorder Von Bessel van der Kolk 2005 entwickelte diagnostische Kriterien, die kindliche, komplexe Traumatisierungen erfassen. Er ordnet sie in die vier Symptomgruppen Exposition, Wiederholte Dysregulationsmuster als Antwort auf Trauma-Trigger, anhaltend veränderte Attributionen und Erwartungshaltungen und Beeinträchtigung sozialer und anderer Funktionen. Devianz Abweichendes Verhalten. Dissoziation ist ein Zustand, in dem das Bewusstsein nicht mehr in der Lage ist, die Informationen von außen und von innen sinnvoll in Einklang zu bringen und in Folge Gedanken und Gefühle getrennt werden. Dissoziation taucht häufig im Zusammenhang mit traumatischen Erfahrungen auf und wird auch als das Gefühl beschrieben, neben sich gestanden zu haben. Während einer Traumatisierung tritt ein teilweiser oder völliger Verlust der normalen Integration von Erinnerungen an das Geschehen ein. Dreigliedriges Gehirn Konzept von Paul Mac Lean, dass das Verstehen traumaspezifischer Reaktionen erleichtert. Das dreigliedrige Gehirn ist aus drei integralen Bestandteilen aufgebaut, dem Neokortex, dem Denker, dem Mittelhirn, dem limbischen System, das fühlende Gehirn, mit der Warnzentrale, der Amygdala, zuständig für Emotionen und Gedächtnis und dem ältesten für das Überleben zuständige Reptiliengehirn, spricht die Sprache der Empfindungen. DSM III R, DSM IV Dritte revidierte und vierte Ausgabe des „Amerikanischen, diagnostischen und statistischen Manuals psychiatrischer Erkrankungen“, in dem die Diagnosekriterien für psychiatrische Erkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und bei Erwachsenen festgelegt sind. Das DSM wird von der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft (APA, American Psychiatric Assocation) herausgegeben und ist neben dem ICD das andere große Diagnoseschema für Psychologie und Psychiatrie. Seit 2013 ist die fünfte Auflage gültig, DSM V. Empathie ist die Fähigkeit, sich in andere einzufühlen und ihre Sichtweise zu verstehen. Expertinnenrat ist der fachliche Beirat im Fachverband Traumapädagogik, in ihm diskutieren Expert*innen für herausfordernde Lebensumstände und Profis über die Traumapädagogik. Exploration Untersuchung, Erforschung, Befragung. Flashback ist ein veränderter Bewusstseinszustand, in dem Gedächtnisinhalte aus einer vergangenen Stresssituation Macht über Erleben und Verhalten in der Gegenwart gewinnen. In einem Flashback wird die traumatische Situation durch einen Auslösereiz erneut reaktualisiert.