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WR Jugendhilfe 1 05.book Seite 49 Mittwoch, 14. September 2005 7:25 19

  1. Ein netzwerk- und sozialraumorientiertes Verfahren der Einleitung von Hilfen zur Erziehung

Erfassung des sozialen Umfeldes

sonstige Personen oder Organisationen

professionelle Helfer

Familienangehörige

Freunde

  1. Alle Ihnen bekannten Personen eintragen. Die Entfernung vom Mittelpunkt markiert Qualität und Intensität der Beziehung.
  2. 

= weibliche Person = männliche Person OO = Paar

  1. Kennzeichnung durch:
  • = Einbeziehung hilfreich im Hinblick auf die Entwicklungs- bzw. Erziehungsziele = Einbeziehung störend im Hinblick auf die Entwicklungs- bzw. Erziehungsziele

Abb. 3: Das Modell zur Erfassung des sozialen Umfeldes

amt für die kollegiale Beratung vorab zur Verfügung gestellt. Am Ende dieser kollegialen Beratung gibt es eine Ideensammlung, die schriftlich festgehalten wird. Es stehen noch keine Lösungen im Vordergrund, es wird aber grundsätzlich entschieden, ob ein Hilfebedarf für »Hilfen zur Erziehung« gesehen wird. (Wenn kein Hilfebedarf für eine Hilfe zur Erziehung gesehen wird, heißt das nicht, dass die Familie keine Hilfe bekommt. Ihr wird dann eine Hilfe angeboten, die nicht in § 27 ff. des SGB VIII festgelegt ist.) Wird ein Hilfebedarf gesehen, werden alle freien Träger schriftlich zum gemeinsamen »Fachgremium« mit dem Jugendamt eingeladen. Sie erhalten dafür die anonymisierten Unterlagen (Genogramm, Beschreibung des sozialen Umfeldes, Fragebogen) und das Protokoll der kollegialen Beratung 49