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Ergänzend zu den o. a. Faktoren haben spezifische objektive Merkmale der traumatischen Erfahrungen schwere posttraumatische Reaktionen zur Folge: Spezifische Merkmale von traumatischen Erfahrungen → Direkte Lebensbedrohung → Verletzung der eigenen Person unter Berücksichtigung des Ausmaßes körperlicher Schmerzen → Eigenes Begehen gewalttätiger Handlungen gegen andere → Hören unbeantworteter Hilfe- und Verzweiflungsschreie, Riechen schädlicher Gerüche → Gefangen oder ohne Hilfe zu sein → Unerwartetheit und Dauer der Erfahrung(en) → Ausmaß der Gewalt und der Gebrauch einer Waffe oder eines verletzenden Gegenstandes → Anzahl und Art der Drohungen während einer gewaltsamen Episode → Augenzeuge von Gräueltaten zu sein → Beziehung zum Täter und zu anderen Opfern → Gebrauch körperlicher Nötigung → Verletzung der körperlichen Integrität des Kindes → Grad der Brutalität und Feindseligkeit
(Pynoss, Steinberg und Goenjian 2000, S. 271)
Die protektiven Faktoren werden auch Widerstandskraft oder Resilienz genannt. An sich ist Resilienz, gemeint als Aufbau von Schutzmechanismen, vernünftig. Das heutige Resilienzkonzept beinhaltet jedoch die Optimierung des Selbst als Anpassung an die herrschenden Verhältnisse, eine eher fremdbestimmte Selbstoptimierung und ist ausdrücklich nicht gemeint. Art und Spezifik der Traumata, die Mittlerfaktoren und die protektiven Faktoren beeinflussen die Beeinträchtigungen, unter denen die Mädchen und Jungen leiden, die Schwierigkeiten,