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332 Sekundäre Traumatisierung/Viktimisierung Reaktionen von Bezugspersonen auf das Trauma, die alte Erlebnisinhalte wie Scham, Schuld, Angst etc. bestätigen. Sekundäre Traumasymptome Von Peter Levine und Maggie Kline entwickeltes Konzept: Wenn überwältigende Ereignisse entweder außerordentlich intensiv sind, über längere Zeit anhalten oder wiederholt auftreten, befindet sich das Gehirn auch danach in einem Zustand erhöhter Wachsamkeit. Werden die Kernsymptome nicht aufgelöst, entstehen sekundäre Traumasymptome, diese umfassen Verhaltensweisen der Symptomgruppen Übererregung, Dissoziation und Kontraktion, Erstarren und Bewegungsunfähigkeit. Stellvertretende Traumatisierung Zeugen der schrecklichen Erlebnisse anderer zu werden, bleibt nicht ohne Wirkung auf die Helfenden. Sie empfinden vielleicht ähnliche Gefühle in abgeschwächter Form. Dies und andere möglichen Folgen für Einzelne und Helferteams werden als stellvertretende Traumatisierung beschrieben. Spiegeln Das Spiegeln dient dazu, dass der Kommunikationspartner seine Selbstwahrnehmung verbessert und neue Selbsterkenntnis gewinnt. Es ist eine Kommunikationsform, die dem Gegenüber das Verstandene wiedergibt, sodass er überprüfen kann, ob seine Botschaft „richtig“ angekommen ist. Staatliches Wächteramt Der Staat achtet das „natürliche Recht der Eltern“, für die Pflege und Erziehung ihrer Kinder zu sorgen und dieser Verpflichtung nach den je eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten gerecht zu werden (vgl. Art. 6 Grundgesetz). Dieses grundgesetzlich verankerte elterliche Erziehungsrecht schafft keinen rechtsfreien Raum: „Über ihre (der Eltern) Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft“ (Art. 6 Abs. 2 Satz 2 Grundgesetz; § 1 Abs. 2 SGB VIII). Das Staatliche Wächteramt bezieht sich auf die Gefahrenabwehr. Über die Bindung des Elternrechtes an das Kindeswohl in Art. 6 des Grundgesetzes sichert die Verfassung Kindern und Jugendlichen Schutz und Hilfe im Falle der Gefährdung zu Supervision Berufsbezogene Beratung, die auf professionelle Beziehungen, sowohl zu Klientinnen als auch zu Kolleginnen, Vorgesetzten und Kooperationspartner*innen zielt. Diese Minimaldefinition wird erweitert um das Verständnis von Supervision „als arbeits- und aufgabenbezogene Unterstützungsmethode“ und um den gesamten Bereich der Organisationsthemen. Suizidalität Neigung zur Selbsttötung. Talking Cure Redekur, ursprüngliche Bezeichnung des Arztes und Weggefährten Sigmund Freuds, J. Breuers (1895) über eine kathartische Methode. Transgenerational Weitergabe von Generation zu Generation. Trigger Auslöser, innere oder äußere reaktivierende Reize in der Gegenwart, die aus assoziativen Verbindungen zu traumatischen Erlebnissen bestehen, sodass sie Flashbacks auslösen können.