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303 Abbildung 11: Pädagogik des sicheren Ortes (© Martin Kühn)

Ein partizipativer Leitungsstil wirkt sich auf die Teams aus. Sie können ihre wichtigen Aufgaben besser wahrnehmen, wenn ihre Möglichkeiten und Belastungen auf Augenhöhe besprochen werden. Und so sollte auch das Team Teil des Konzeptes des sicheren Ortes werden.

Das Team als Kraftquelle

Offene Teams können potenzielle spezifische Belastungen eingrenzen. Dazu gehört eine Teamkultur, in der über die Belastungen und Schwierigkeiten des pädagogischen Alltags gesprochen werden kann und die Gefahren destruktiver Aufschaukelungsprozesse (Jegotka 2013, S. 170) erkannt und korrigiert werden. Ein vertrauensvolles Miteinander ist ein Puffer gegen Burnout. Offene, direkte Kommunikation und Transparenz sind ein Korrektiv zu Geheimhaltung, Tabuisierung, Verwirrung, Spaltung (alles Grundzüge vieler Familiendynamiken der Kinder) und damit ein Ziel von Teamkultur. Die gemeinsame Reflexion von Übertragungen und Gegenreaktionen verhindert Spaltungen und Schuldzuweisungen und ermöglicht die Handlungsfähigkeit der einzelnen Pädagog*innen als Team. Ein offenes Team bietet Schutz für die