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Kernsystem Karl – Vater – Stiefmutter – Mutter im Kopf von Karl noch
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verstärken und ihn systemisch und psychodynamisch destabilisieren. Die
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Konsequenz hieße: stationäre Unterbringung, gegen die er sich mit einer
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Verstärkung seiner psychotischen Verhaltensweisen wehren würde.
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In diesem Beispiel wurde das Familien- bzw. Systembrett in der
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Supervision genutzt. Es ist meine Überzeugung, dass alle systemischen
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Methoden in allen Kontexten des systemischen Handelns (Beratung,
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Therapie, Sozialarbeit, Supervision) verwendet werden können. Damit
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werden auch die bislang starren Grenzen zwischen diesen Bereichen
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durchlässig. Das Familienbrett kann im Rahmen eine Interviews als visuelle
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Strukturierungshilfe für die Gesprächsführung seitens der Helferin, als
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Methode für das Sammeln von Informationen und der Erweiterung des
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Informationsstandes und als Erkenntnishilfe für die Auftraggeberinnen
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hinsichtlich ihrer systemischen Verflechtungen genutzt werden.
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Das Familienbrett lässt sich vortrefflich mit den systemischen Fragen
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kombinieren. Gerade Auftraggeberinnen, die mit der verbalen Darstellung
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ihrer Gedanken und Gefühle Schwierigkeiten haben, bekommen hier eine
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Möglichkeit, sich durch eine darstellende Methode dennoch ausdrücken zu
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können; und doch muss auf Fragen seitens der Sozialarbeiterin nicht
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verzichtet werden. Wie dies geschehen kann, ist in dem Lehrvideo Die
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Beierle-Saga dargestellt; hier kommen die Sozialarbeiterin und Manuel
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mithilfe des Familienbretts tiefer in das Gespräch, als wenn nur Fragen
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gestellt würden (siehe Ritscher et al. 2002).
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