2026-001/documents/theory/diagnostics/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/458.md

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Wie kann eine die Gewalt ermöglichende ungleiche
Machtverteilung in einem sozialen System verändert werde?
An welchem Punkt der systemischen Arbeit ist es angezeigt,
Täter und Opfer zusammenzubringen; ist dies in dem
betroffenen System und hinsichtlich der Brutalität der Tat
überhaupt wünschenswert bzw. vertretbar?
Welche Handlungen der Entschuldigung und Kompensation ist
seitens des Täters möglich, und welche möchte das Opfer
überhaupt annehmen?
Welche
biografischen
und
mehrgenerationen-familiären
Informationen über den Täter lassen seine Tat (im
hermeneutischen Sinne) verstehbar werden bei einer
gleichzeitig klaren Botschaft der Nichtakzeptanz der Tat? Diese
Kombination eröffnet vielleicht auch dem Täter eine Perspektive
von Veränderung und psychischem Wachstum.