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Mutter-Kind-Dyade; die Mutter trägt die ganze Last der Nähe, weil das Bild der hilfreichen Triade (Mutter – Kind – Vater) eher eine exotische denn eine normale Vorstellung ist. Sehr enge Beziehungen zwischen Mutter und Kindern können äußerst hilfreich und unterstützend für die Kinder sein, wenn der Vater sich ebenfalls in diese Beziehung einschaltet, an bestimmten Punkten die Nähe übernimmt und damit seiner Frau die Möglichkeit einer situativen Distanzierung bietet. Der Eintritt des Dritten in die Mutter-Kind-Dyade kann durch entsprechende „Hausaufgaben“ am Ende eines systemischen Gespräches in Gang gebracht werden. Leyendecker hat gezeigt, dass durch die Umsetzung dieser Richtlinien bei der Arbeit mit Frauen und Männern ein wertschätzender und erfolgreicher therapeutischer Diskurs gelingen kann (Leyendecker 1999).