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eine durch die Organisation aller Systeme bedingte Störung der
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Austauschbeziehungen zwischen den Systemen vor.
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Für die durch ein solches Konzept zu begründenden
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Interventionen der Sozialen Arbeit ist die Zielsetzung eindeutig:
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Erweiterung der Handlungsspielräume durch Ressourcenaktivierung
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bzw. die Erschließung neuer Ressourcen. Auch das Subjekt als
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Beziehungswesen und eigenes System hat seine Bedeutung für die
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Handlungsfähigkeit des ganzen Systems. Systemische Soziale Arbeit
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wird deshalb auch persönliche Wahrnehmungs-, Erinnerungs- und
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Interpretationsprozesse in ihrer Bedeutung für die Handlungsfähigkeit
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des ganzen Systems thematisieren. Hierfür nützliche Methoden
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werden im sechsten Kapitel vorgestellt.
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Lebenslagen haben sich historisch und auf der Basis der politischökonomischen Verhältnisse einer Gesellschaft entwickelt. Einerseits
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werden sie vom spätkapitalistischen Interventionsstaat (Böhnisch
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1982) durch seine Sozial-, Gesundheits- und Kulturpolitik beeinflusst,
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womit diese die Chancen der Teilhabe an den gesellschaftlichen
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Ressourcen definieren. Andererseits werden sie von den Menschen
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nach Maßgabe ihrer wiederum durch Chancen der Teilhabe an den
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gesellschaftlichen Ressourcen beeinflussten persönlichen und
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familiären Ressourcen gestaltet.
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Das
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Lebenslagenkonzept
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erfordert
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eine
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sozialpolitische
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Orientierung der Sozialen Arbeit. Um enge Spielräume, geringe
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Ressourcen, rigide Sprachspiele ihrer Auftraggeberinnen zu erweitern,
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aufzulockern und zu verschieben, müssen auch die sozial-,
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gesundheitsund
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kulturpolitisch
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beeinflussbaren
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Rahmenbedingungen der vier genannten Lebensbereiche strukturell
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verändert werden.
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Sowohl die Lebensbereiche als auch ihre Rahmenbedingungen
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sind widersprüchlich organisiert. Sozialpolitik, Gesundheitspolitik,
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Bildungspolitik und Soziale Arbeit haben aus der Sicht des am
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Systemerhalt orientierten staatlichen Handelns die Aufgabe, diese
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Widersprüchlichkeit auszubalancieren.
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