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verwobenen Personen. Die Lebenslage des allein lebenden Mannes
kann die Aufgabe beinhalten, für sich selbst sorgen zu lernen; die
Lebenslage der allein erziehenden Mutter erfordert die
Auseinandersetzung mit kulturellen Werten, Verhaltensanforderungen
und eigenen Vorstellungen hinsichtlich des Idealbildes einer guten
Mutter; in der Lebenslage Kernfamilie ist das Ausbalancieren von
Nähe und Distanz innerhalb und zwischen den Generationen von
Bedeutung.
Vier Handlungsspielräume stecken Böhnisch (1982) zufolge den
Rahmen für die persönliche Entwicklung in den verschiedenen
Lebenslagen ab:
Der Erwerbs- und Einkommensspielraum umfasst die Thematik
der Einkommenssicherung. Hier geht es um die Chancen der
Teilhabe an ökonomischen und kulturellen Anboten. Armut z. B.
beschneidet in einer Konsumgesellschaft drastisch die
psychosozialen,
d.
h.
auch
bildungsmäßigen
Entwicklungschancen
von
Erwachsenen,
Kindern
und
Jugendlichen (AWO 2000).
Der Kontakt- und Kooperationsspielraum verweist auf die
Vielfältigkeit oder Armut von sozialen Beziehungsmöglichkeiten.
Unter
seiner
Perspektive
fragen
wir
nach
einem
nachbarschaftlichen
Unterstützungssystem,
Kinderbetreuungsmöglichkeiten, die auch soziale Kontakte für
die Mutter bzw. den Vater eröffnen, und kommunikativen
Kompetenzen.
Der Lern- und Erfahrungsspielraum bezieht sich auf kulturelle
Angebote hinsichtlich der persönlichen und beruflichen
Entwicklung sowie des psychosomatischen Wohlbefindens.
Wichtige Fragen heißen hier: „Welche Ausbildungschancen hat
ein Mensch?“, „Kann er sein persönliches Blickfeld durch
Bildungs- und Beratungsangebote erweitern?“, „Entspricht die
von ihm besuchte Bildungs- bzw. Ausbildungsstätte seinen
Begabungen und Neigungen?“, „Welche Teilhabemöglichkeiten