43 lines
2.0 KiB
Markdown
43 lines
2.0 KiB
Markdown
Verfügung … 22 % der ostdeutschen und 11 % der
|
|
westdeutschen Haushalte mit Kindern mußten mit weniger als
|
|
3000 DM auskommen; 3 % (Ost) und 17, 5 % (West) verfügen
|
|
über mehr als 8000 DM“ (ebd., S. 133). 21 % aller westdeutschen
|
|
Haushalte mit Kindern unter 27 Jahren hatten 1993 ein
|
|
monatliches Nettoeinkommen zwischen 6000 und 8000 DM.
|
|
„Berücksichtigt man die unterschiedliche Zahl und das Alter der zu
|
|
versorgenden
|
|
Haushaltsmitglieder,
|
|
stellt
|
|
sich
|
|
die
|
|
Einkommensposition der Ehepaare mit Kindern schlechter dar als
|
|
die der Ehepaare mittleren Alters ohne Kinder im Haushalt. Die
|
|
relative Einkommensdifferenz wird um so größer, je mehr Kinder
|
|
im Haushalt leben … Innerhalb der Familien haben die
|
|
Alleinerziehenden im Durchschnitt das niedrigste Einkommen.
|
|
1993 mußten im Westen 49 %, im Osten 78 % mit weniger als
|
|
3000 DM im Monat auskommen. Jede vierte alleinerziehende
|
|
Mutter mit Kind(ern) unter 18 Jahren erhielt zu Beginn des Jahres
|
|
1996 Sozialhilfe“ (ebd., S. 133). Wird das Nettoeinkommen in ein
|
|
bedarfsgewichtetes „Äquivalenzeinkommen“ umgerechnet, sinken
|
|
die Haushaltseinkünfte bei Familien erheblich. Westdeutsche
|
|
Ehepaare mit einem Kind haben dann nur noch durchschnittlich
|
|
2767 DM, Ehepaare mit drei und mehr Kindern nur noch 2052 DM
|
|
zur Verfügung. In Ostdeutschland liegen diese Zahlen noch
|
|
niedriger. Alleinerziehende Mütter mit zwei und mehr Kindern
|
|
erreichen im Westen nur noch 1556 DM, im Osten 1428 DM.
|
|
4 In der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des
|
|
ländlich strukturierten baden-württembergischen Landkreises Calw
|
|
sind es etwa 50 %.
|
|
5 Siehe z. B. die entsprechenden Formulierungen in § 1 des KJHG.
|
|
6 „In den interaktiven Prozessen zwischen und innerhalb von
|
|
Generationen
|
|
werden
|
|
Werthaltungen
|
|
und
|
|
Erfahrungen
|
|
vorhergehender Generationen nicht einfach übernommen, sondern
|
|
wechselseitig ausagiert und damit selbst interaktiv erlebt. Durch
|
|
dieses eigene Erleben wirken sie fort oder transformieren sich. Dabei
|
|
können Erfahrungen von an der Interaktion nicht direkt beteiligten
|