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Kinderzahl der ostdeutschen Frauen variiert bei dieser
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Altersgruppe kaum mit dem Qualifikationsniveau, da die meisten
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dieser Frauen ihre Kinder noch zu DDR-Zeiten bekommen haben.
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91 % aller ostdeutschen Akademikerinnen sind Mütter. Es ist
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jedoch zu erwarten, daß die Bildungsabhängigkeit der Fertilität
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auch in den neuen Ländern zunimmt“ (ebd., S. 94). Verheiratete
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Frauen sind bei der Geburt ihres ersten Kindes durchschnittlich
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28,3 Jahre, unverheiratete Mütter 27 Jahre alt (ebd., S. 100).
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Der Bevölkerungsanteil ausländischer Mitbürgerinnen/Mitbürger
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lag Ende 1995 bei ca. 10 %. Aber jede zehnte Familie mit Kindern
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im Haushalt ist eine ausländische Familie. „Die ausländische
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Bevölkerung in Deutschland ist erheblich jünger als die deutsche
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und setzt sich aus mehr Männern als Frauen zusammen“ (ebd., S.
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71).
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Es wächst die Zahl der binationalen Ehen. Ihr Anteil an den
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Eheschließungen hat zwischen 1960 und 1996 von 4 auf 17 %
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zugenommen (ebd., S. 73).
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55 % aller 15- bis 64-jährigen Frauen mit Kindern sind
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erwerbstätig, mehr als die Hälfte von ihnen in Teilzeit oder in
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einem „geringfügigen Beschäftigungsverhältnis“ nach dem 630DM-Gesetz (325-€-Gesetz). In den alten Bundesländern sind nur
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16 % der Mütter minderjähriger Kinder ganztags erwerbstätig.
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Von den Müttern mit Kindern unter sechs Jahren sind 45 %
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berufstätig, bei Kindern bis drei Jahre sind es 26 %. Zwei Drittel
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aller Mütter in der BRD, deren jüngstes Kind sechs bis 14 Jahre alt
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ist, sind erwerbstätig, in den alten Bundesländern 62 %. In den
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alten Bundesländern hat bei den Familien mit Schulkindern ein
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Wandel von der „Versorgerehe“ zur „Zuverdienerehe“
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stattgefunden: „Während bei Arbeitnehmer-Ehepaaren mit Kindern
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unter drei Jahren die Frau nur 8 % zum Bruttoverdienst des
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Paares
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beiträgt,
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erhöht
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sich
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ihr
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durchschnittlicher
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Einkommensanteil schrittweise bis auf 25 %, wenn das jüngste
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Kind das Jugendalter erreicht (13–17 Jahre)“ (ebd., S. 111). In
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den neuen Bundesländern fallen alle Quoten höher aus, sind aber
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