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4.1.2 Familienbezogene demographische Daten
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Über den Alltag, die Lebenslagen und Probleme heutiger Familien gibt
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es eine Vielzahl statistisch gewonnener Informationen. Für unseren
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Zusammenhang sind vor allem Aussagen über Zusammensetzung,
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finanzielle Situation, gewählte Lebensformen, Lebensstile und Krisen
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des gegenwärtigen sozialen Systems Familie wichtig.
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Die sozialstatistischen Daten3 gestatten es, einige Trends zu
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formulieren.
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Die Pluralisierungsthese der Soziologie wird bestätigt. Es ist in
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den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von öffentlich
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akzeptierten Lebensformen entstanden – Kernfamilie mit
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unverheirateten und verheirateten Eltern; Einelternfamilie mit
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einem Elternteil, der noch, nicht, nicht mehr oder noch nicht
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verheiratet
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ist;
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Stieffamilie
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mit
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verheirateten
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oder
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unverheirateten Elternteilen, gemeinsamen und/oder Kindern
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aus vorhergehenden Beziehungen; Single-Haushalte von
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Menschen aller Altergruppen und beider Geschlechter;
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Haushalte unverheirateter und verheirateter Paare; Schwulenund Lesbenlebensgemeinschaften und -ehen, die sich öffentlich
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dazu bekennen.
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Die klassische zweigenerationale Kernfamilie mit verheirateten
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Eltern spielt allen Unkenrufen zum Trotz immer noch die erste
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Geige in diesem Konzert. 85 % der Bevölkerung lebt in einem
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erweiterten multilokalen Familienverbund. Das stärkt die
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Hypothese, dass die reale Familienbezogenheit viel stärker ist,
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als es die medialen und politischen Katastrophenrufe vermuten
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lassen. In der Familienverbundenheit liegt eines der größten
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Solidaritätspotenziale der Gesellschaft. Dieses sollte durch
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Maßnahmen auf allen Ebenen der Politik gestärkt werden.
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Die Wahl des Ehestatus scheint vor allem in den alten
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Bundesländern eng mit einem realisierten Kinderwunsch
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zusammenzuhängen. Davon abgesehen, dass die Ehe auch
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steuerliche Vorteile bietet, gilt sie bei den meisten Eltern immer
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